© Superbass, CC BY-SA 4.0
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Weltreligionen am Rhein

Die großen Glaubensgemeinschaften in Köln

Immer schon war das Rheinland eine Region, in der verschiedene Religionen zusammenkamen. Mit dem 19. Jh. begann sich die religiöse Situation in der streng katholischen Reichsstadt Köln zu verändern. Neben den nun auch in Köln ansässigen protestantischen Christen bildete sich auch wieder eine jüdische Gemeinschaft. Seit den 1960er-Jahren entstanden muslimische Gemeinden und in jüngerer Zeit auch Zentren des Hinduismus und Buddhismus in Köln. Die Vielfalt religiösen Lebens wird in den Gemeinden mit ihren Mitgliedern und Ritualen spürbar.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 96,00 € und umfasst:

  • Mittagessen im Café Bauturm;
  • Exklusive Führungen durch die Synagoge in der Roonstraße, das Meditationszentrum Shambhala, die Moschee in Köln-Ehrenfeld sowie die Afghanische Hindus Gemeinde;
  • Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr (gilt nicht für die An- und Abreise zum Veranstaltungsort);
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörers;
  • Führungen und Eintritte.

Hinweise

  • Herren benötigen beim Besuch der Synagoge eine Kopfbedeckung.
  • Die Fahrten zwischen den einzelnen Stationen erfolgen mit öffentlichen Verkehrsmitteln.  Einige Fußwege müssen dennoch zurückgelegt werden.
Ablauf

Dienstag, 30. April 2019
Treffpunkt vor der Kirche St. Gereon in Köln (10.00 Uhr).

Älteste Kirche Kölns – St. Gereon
Die älteste Kirche der Stadt ist ein guter Ort, um die Geschichte des Christentums in Köln aufzugreifen. In St. Gereon verbindet sich ein spätrömischer Zentralbau mit Bauteilen des Mittelalters zu einem ungewöhnlichen Sakraldenkmal, das durch den Wiederaufbau eine moderne Prägung erfahren hat.

Erinnerung und Neuanfang –  die Synagoge in der Roonstraße
Mit ihrer neuromanischen Gestaltung erinnert die Synagoge an das Kölner Judentum im Mittelalter, stellt aber auch eine Hommage an Kaiser Wilhelm I. und II. dar. Durch ihre Zerstörung und spätere Wiederherstellung steht sie für Tragödie und Wiederaufleben der jüdischen Gemeinde der Stadt.

Buddha im Belgischen Viertel – Meditationszentrum Shambhala Köln
Der tibetische Buddhismus ist in Köln durch das Shambhala Zentrum vertreten. Auch Gläubi­gen anderer Religionen und Nichtgläubigen stehen
z. B. Meditationskurse oder gemeinschaftliche Aktivitäten offen.

Umstrittene Schönheit – die DITIB-Moschee
Die repräsentative Kölner Moschee zeigt einen bemerkenswerten Kompromiss zwischen traditionellen und modernen Architekturansätzen. Dazu passt auch die Wahl von Paul Böhm, eines christlichen Architekten.

Götter im Industriegebiet – Tempel der afghanischen Hindus
Im Hari Om Tempel setzen Bilder und Statuen der Götter mit ihrer bunten Dekoration einen starken Akzent. Förderung der Integration und Pflege des kulturellen und religiösen Lebens sind wichtige Ziele des Zentrums.
Ende der Veranstaltung am Neumarkt in Köln (ca. 20.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.