© Romke Hoekstra cc
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Waldeinsamkeit und Klosterstille

Klosteridyllen in der Eifel

Die Eifel zählt zu den bedeutenden Klosterlandschaften Europas. Auf engstem Raum lassen sich hier die Entwicklungen des europäischen Mönchtums vom fünften Jahrhundert bis in die Gegenwart verfolgen. Dabei ist zunächst die wechselvolle Geschichte mit ihren steinernen Zeugen, den Kirchen und Klosteranlagen, von Interesse, bevor die heutige Situation in den Blick genommen wird. Die meisten Klöster sind bis in die Gegenwart Orte des geistlichen Lebens von Gemeinschaften und der Wallfahrt, der Ruhe und der Einkehr geblieben, die nicht zuletzt durch ihre Naturnähe ein besonderes Erlebnis vermitteln.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 127,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant Zur Alten Abtei in Kall-Steinfeld;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Donnerstag, 14. Juni 2018
Busreise ab Bensberg (7.45 Uhr) und Köln (8.30 Uhr) nach Heimbach.
Wallfahrt zur Schmerzensmutter – die Trappistenabtei Mariawald
Das erste Kloster Mariawald existierte von 1486 bis 1795 als Zisterzienserabtei. Nach der Franzosenzeit mit ihren Zerstörungen und der Versteigerung des Inventars zogen 1861 zunächst zwei elsässische Trappisten ein und bauten das Kloster wieder auf. Nach erneuter Zerstörung und Wiederaufbau im 20. Jahrhundert ist die Abtei das einzige männliche Trappistenkloster Deutschlands.
Die Äpfel des heiligen Hermann Joseph – das Salvatorianerkloster Steinfeld
Das Prämonstratenser-Chorherrenstift Steinfeld gehört zu den besterhaltenen Klosteranlagen des Rheinlandes. Hier befindet sich das Grab des um 1150 in Köln geborenen Mystikers Hermann Joseph. Durch seine reichsweite Bedeutung hatte das Kloster von 1184 bis zur Säkularisation 1802 den Status einer Abtei. Die Basilika wurde anschließend als Pfarrkirche benutzt, und seit 1923 beten und arbeiten hier Salvatorianer.
Beten und Arbeiten – die Zisterzienserabtei Himmerod
Die Gründung der Abtei geht auf den heiligen Bernhard von Clairvaux zurück, der 1134/35 die ersten Zisterzienser in das Tal der Salm schickte. Die zunächst romanische Klosterkirche wurde 1739 neu aufgebaut zu einer barocken Klosterkirche im Zisterzienserstil. Nach der Säkularisation als Steinbruch genutzt, konnte das Kloster erst ab 1919 zu seiner ursprünglichen Bestimmung zurückkehren. In Himmerod wurde 1950 mit einer Tagung die Gründung der Bundeswehr vorbereitet. 2017 hat die Kongregation der Zisterzienser die Auflösung des Klosters bekannt gegeben.
Rückreise nach Köln (ca. 20.00 Uhr) und Bensberg (ca. 20.45 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.