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Wacholderbeeren und Knabenkräuter

Wanderung durch die Alendorfer Kalktriften

Rund um den Eifelort Alendorf hat sich durch historische Bewirtschaftungsformen eine der artenreichsten Landschaften der Eifel entwickelt. Auf den mageren Böden der Kalktriften wurden vor allem Schafherden geweidet, die den Baumwuchs klein hielten. Als Folge entwickelte sich auf den trockenen Hängen eine ungewöhnliche Vegetation: Von Wacholder bestandene Magerrasen, die sich durch einen ungewöhnlichen Artenreichtum auszeichnen. Bei der Wanderung, die zunächst auf dem Eifelsteig zum Kalvarienberg bei Alendorf führt, wird das größte zusammenhängende Wacholdergebiet Nordrhein-Westfalens durchquert. Das Naturschutzgebiet des Lampertstals ist im Frühsommer für seine zahlreichen Orchideenarten bekannt.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 113,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant Breuer in Ripsdorf;
  • Führungen.

Hinweise

  • Bei der ganztägigen Wanderung, die zunächst auf dem Eifelsteig von Ripsdorf zum Kalvarienberg bei Alendorf und anschließend auf Wanderwegen durch das Naturschutzgebiet Lampertstal bis zum Galgental führt, wird eine Strecke von ca. 9 km (etwa 100 Höhenmeter) zurückgelegt. Eine entsprechende Kondition ist daher erforderlich. Vom Endpunkt der Wanderung erfolgt der Rücktransport mit dem Bus nach Ripsdorf.
  • Wir empfehlen Wanderschuhe, Sonnenschutz, ggf. wetterfeste Kleidung. Bitte denken Sie auch daran, ausreichend Wasser mitzunehmen.
Ablauf

Samstag, 15. Juni 2019
Busreise ab Bensberg (8.00 Uhr) und Köln (8.45 Uhr) nach Blankenheim-Ripsdorf.

Auf dem Eifelsteig über die Eifler Kalktriften
Von Ripsdorf führt die 7. Etappe des Eifelsteigs, die in Blankenheim beginnt und in Mirbach endet, über die Höhen der Kalkeifel durch Kiefernwälder und über mit Wacholder bestandene Magerrasen, auf denen vom Frühjahr bis Herbst botanische Raritäten zu sehen sind.

Bergkirche von Alendorf
Bereits in der Römerzeit führte eine Straße aus Richtung Jünkerath über Alendorf nach Blankenheim, wie archäologische Ausgrabungen bei Alendorf beweisen. Urkundlich ist der Ort im Jahr 1271 erstmals erwähnt und ist eine der ältesten Pfarreien im Dekanat Blankenheim. Die Bergkirche oberhalb des Ortes hat ihren Ursprung Ende des 15. Jh. Von hier startet jedes Jahr in der Karwoche die Kreuzwegprozession zum Kalvarienberg.

Der Kalvarienberg
Vom Kalvarienberg oberhalb von Alendorf bietet sich ein schöner Ausblick Richtung Hohe Acht und Nürburg. Der zum Berg führende Kreuzweg wurde mit 7 Stationen bereits im 17. Jh. errichtet und im 19. Jh. um weitere Stationen erweitert.

Naturschutzgebiet Lampertstal
Das über 1 000 ha große Naturschutzgebiet zeichnet sich durch seine Kalkmagerrasen an den Hängen aus, wo im Frühjahr Kuhschellen oder im August Enzian wachsen, und durch seine Talwiesen, die im Frühsommer mit Orchideen, Storchschnabel und Hochstaudenfluren bestanden sind.
Rückreise nach Köln (ca. 17.30 Uhr) und Bensberg (ca. 18.15 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.