© Johan Bakker, gemeinfrei
© Johan Bakker, gemeinfrei

Vom Hohen Venn zu den Ardennen

Eupen und Malmedy in Ostbelgien

Nach der fränkischen Landnahme unterstand die Region wechselnden Herrschaften wie der Grafschaft von Luxemburg, dem Herzogtum Limburg und dem Bistum Trier, bevor sie 1815 in das Königreich Preußen eingegliedert wurde. Die 1920 durch den Versailler Vertrag vom Deutschen Reich abgetrennten Gebiete werden als Ostbelgien oder als die belgischen Ostkantone bezeichnet. Die meist deutschsprachige Bevölkerung wurde damit zu belgischen Staatsbürgern. Neben den geschichtsträchtigen Orten empfiehlt sich ein Besuch Ostbelgiens auch wegen der einzigartigen Naturlandschaft des Venns und der Ardennen.
Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 142,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant La Baraque Michel zwischen Eupen und Malmedy;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörers;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Mittwoch, 10. Juli 2019
Busreise ab Bensberg (7.45 Uhr) und Köln (8.30 Uhr) durch die Eifel nach Eupen.

Eupen
Stadtbild (Oberstadt) mit hübschen Patrizierhäusern (18. Jh.), St. Nikolauskirche (1722), bedeutenden Tuchmacherbauten (1650-1800), darunter ein interessanter Schererwinkel, Stadthäusern von Couven und Mefferdatis, Sitz der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.

Hohes Venn
Weiterfahrt durch eine herrliche Landschaft ins Hohe Venn. Halt am Signal de Botrange (höchste Erhebung Belgiens mit 694 m) sowie an der Baraque Michel (Herberge und Kapelle Fischbach auf 671 m, Blick aufs Hochmoor). Danach geht es vorbei an der Wesertalsperre (größtes Trinkwasserreservoir Belgiens) nach Malmedy.

Malmedy
Ein Rundgang durch die alte Innenstadt streift die Kathedrale Saints Pierre, Paul et Quirin (1775-1784 als Abteikirche errichtet), die spätmittelalterliche Pestkapelle, die Kapuzinerkirche (1631 geweiht), das Cavenshaus (1714-1724 vom Aachener Baumeister Laurenz Mefferdatis erbaut) und endet am Obelisk (1781).

Rückreise nach Köln (ca. 19.30 Uhr) und Bensberg (ca. 20.15 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.