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Vive la France

Frankreich und Köln

Die Geschichte der Stadt Köln wurde von der Französischen Revolution nachhaltig geprägt, als 1794 die Stadt an die Truppen übergeben wurde. Rund 20 Jahre herrschten die Franzosen am Rhein. In kürzester Zeit wurde sehr vieles anders. Aber auch schon zuvor war die bis dahin Freie Reichsstadt französisch beeinflusst. Welche Veränderungen, Umwälzungen und Neuerungen in Politik, Gesellschaft und Kultur brachte das erzwungene Ende des Mittelalters durch Napoleon für die Stadt? Spuren der politischen und besonders kulturellen Macht Frankreichs sind bis heute an vielen Stellen in Köln zu finden.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 88,00 € und umfasst:

  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Café Jansen, einem Kölner Traditionscafé;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörers;
  • Führungen und Eintritte.

Hinweis
Die Erkundung ist als ganztägiger Stadtspaziergang konzipiert.

Ablauf

Freitag, 10. Mai 2019
Treffpunkt vor dem Domforum in Köln (10.00 Uhr).

Ein Stück Frankreich – der Dom
Der Einfluss der französischen Kathedralarchitektur ist insbesondere in der Verwendung von Glas zu suchen. Während der Franzosenzeit diente der Dom u. a. als Mehlmagazin oder Kriegsge­fan­­genenlager. Teile der hölzernen Ausstattung des Langhauses wurden zerstört oder bronzene Teile und Skulpturen beim Öffnen der Gräber entwendet.

Blick nach Frankreich – die Reiterstatue Wilhelms II.
Die Reiterstatue des letzten deutschen Kaisers und die Hohenzollernbrücke verweisen in vielen Punkten auf die Geschichte der besonderen „Nähe“ zum französischen Nachbarn.

Mit Frankreichs Augen – Malerei im Wallraf-Richartz-Museum
Ohne die französische Säkularisation wären die Schätze der Kölner Malerei des Mittelalters nicht in dieser Menge im Museum. Aber auch für die französische Malerei des Realismus, Impressionismus und Postimpressionismus ist das Kölner Museum eine der ersten Adressen in Deutschland.

Mort à la française – der Melatenfriedhof
Auswirkungen hatte der Einfall der französischen Truppen auch auf das Begräbniswesen. Aus hygienischen Gründen waren von nun an Beerdigungen innerhalb der Stadtmauern untersagt. Mit der Anlage des Melatenfriedhofs setzte der Konsul Bonaparte diesem Problem ein Ende.

Halbe Franzosen – Spuren Frankreichs in der Architektur
Die ganze Neustadt ist ohne französischen Städtebau nicht denkbar. Hinzu kommen noch Fassadenelemente, die vom Nachbarn im Westen entlehnt sind. Auch die Kirche St. Michael zeigt Beziehungen verschiedener Art zu dieser Nachbarschaft.
Ende der Veranstaltung am Rudolfplatz (ca. 18.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.