© Joanbanjo, CC BY-SA 3.0
© Joanbanjo, CC BY-SA 3.0

Veneziano, Tizian, Tiepolo …

Die großen Maler von Venedig

Die Lagunenstadt findet – auch durch die mittelalterliche Blüte der Mosaikkunst an der Dombauhütte von San Marco – erst spät zu einer eigenständigen Tafelmalerei. Ab dem 15. Jahrhundert aber entfaltet sich diese hier in einer zuvor unbekannten Hochblüte, die diejenige anderer Städte, einschließlich Florenz und Rom, zeitweise überstrahlt. Aus der noch östlich geprägten Tafelmalerei von Meistern wie Paolo Veneziano entstehen unter den Malerfamilien Vivarini und Bellini sowie durch Vittore Carpaccio Meisterwerke der venezianischen Frührenaissance.

Das 16. Jahrhundert sieht mit Giorgione, Tizian, Tintoretto und Veronese die größten Meister Italiens am Werk. Im 18. Jahrhundert bildet die Malerfamilie Tiepolo den Abschluss einer kunstgeschichtlichen Epoche. Canaletto und Guardi tragen das Bild Venedigs in die Schlösser und Herrensitze Europas, Rosalba Carriera portraitiert Herrschende und Künstler … und Longhi zeigt die Abgründe der venezianischen Gesellschaft auf.

Leistungen

Der Preis für die Veranstaltung beträgt 125,00 € pro Person und umfasst:

  •  Tagungsbeitrag;
  • Abend- und Mittagessen als Drei-Gänge-Buffet;
  • Mineralwasser im Tagungsraum;
  • Kaffee- und Teepausen mit Gebäck bzw. Kuchenangebot;
  • 1 Übernachtung im Einzel- oder Doppelzimmer zur Einzelnutzung;
        reichhaltiges Frühstücksbüffet.

Tagungsort
Die Veranstaltung findet statt im Kardinal-Schulte-Haus, Sitz der Thomas-Morus-Akademie Bensberg. Das Kardinal-Schulte-Haus ist ein modernes Konferenzhotel des Erzbistums Köln, ruhig gelegen in einer 8 ha großen Parkanlage, auf einer kleinen Anhöhe in Bensberg (20 km östlich von Köln). Bei klarem Wetter beeindruckt der Panoramablick vom „Bergischen Balkon“ über die Kölner Bucht. Das Haus verfügt über insgesamt 44 Einzelzimmer sowie 106 Doppel- und Zweibettzimmer, jeweils ausgestattet mit TV und Radio, Safe, kostenfreiem WLAN und Bad mit Dusche/WC und Fön. (www.k-s-h.de)

Ablauf

Samstag, 16. Februar 2019

14.00 Uhr    
Begrüßung und Einführung

Die Anfänge

  • Die Monumentalmalerei der Mosaiken: San Marco als Gründungswerk venezianischer Bildgestaltung
  • Holztafeln in östlicher Tradition und vielteilige spätgotische Altäre: Die griechischen Ikonenmaler Paolo und Lorenzo Veneziano
  • Erzählfreudige Legendenberichterstattung: Bartolomeo Vivarini, Gentile Bellini und Vittore Carpaccio

15.30 Uhr     
Kaffee- und Teepause

15.45 Uhr    
Der Aufstieg zur malerischen Großmacht

  • Austausch über die Alpen: Giovanni Bellini und Albrecht Dürer
  • Giorgiones Bilderrätsel und sein genialer Schüler: der junge Tizian im Umkreis seiner Zeitgenossen
  • Die Assunta: „Urknall“ der venezianischen Hochrenaissance

18.00 Uhr    
Abendessen

19.00 Uhr    
Ein Malerfürst unter Herrschenden – In der Heimat ‚primus inter pares’

  • Tizians Glanz: Fürstliche Aufträge von Hochadel und Kaiserhaus
  • Venezianische Kollegen: Tintoretto und Veronese in Adelshäusern, Kirchen und frommen Stiftungen der Lagunenstadt
  • Das manieristische Venedig an der Schwelle des Barock

21.15 Uhr    
Ende des Veranstaltungstages

Sonntag, 17. Februar 2019

Frühstück für Übernachtungsgäste ab 7.00 Uhr

8.00 Uhr   
Gelegenheit zur Mitfeier der Eucharistie in der Edith-Stein-Kapelle    

9.30 Uhr     
Ein Bild von einer Stadt

  • Portraits, Heiliges und Unheiliges in der Genremalerei des 17. und 18. Jahrhunderts: Rosalba Carrieras Pastelle und Pietro Longhis Tafeln
  • Die Kunst der venezianischen Vedutisten: Canaletto und Guardi dokumentieren ihre Stadt im Großen wie im Kleinen

11.00 Uhr    
Kaffee- und Teepause

11.30 Uhr     
Festlicher Spätbarock

  • Venedigs Malerei auf dem Weg zu Giambattista Tiepolos Gesamtkunstwerk
  • Das Frühwerk Tiepolos in Kirchen und Palästen Venedigs und seine Villenausstattungen auf der Terra Ferma
  • Die Entwicklung der Tiepolos vom barocken Vater zum frühklassizistischen Sohn    

13.00 Uhr     
Mittagessen

14.00 Uhr     
Ende der Veranstaltung

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.