© unsplash.com, gemeinfrei
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Unschärfe

Das offene Kunstwerk

Unschärfe in Bildern hat in der Kunst eine lange Tradition. So wird mit der Unschärfe, dem Weichzeichnen und Verschleiern zum einen in den Bildern ein romantisches Seherlebnis erzeugt, eine Aura des Geheimnisvollen. Zum anderen hat Unschärfe auch etwas mit Mehrdeutigkeit und Interpretationsvielfalt zu tun, weil eben Welt und Wirklichkeit nicht eindeutig zu fassen sind. Und schließlich gibt es in der modernen Kunst auch die Bewegungsunschärfe in Bild und Fotografie, die in Zusammenhang mit der Dynamik des modernen Lebens steht und sich aus den zeitgenössischen Seherfahrungen speist. Das Maß aller Unschärfe ist die Kunst Gerhard Richters, der damit sein Verhältnis zur Wirklichkeit beschreibt, die immer etwas mit „Unschärfe, Unsicherheit, Flüchtigkeit, Teilweisigkeit oder was immer“ zu tun hat. Unschärfe in Bildern hat viele Dimensionen: formale, optische, inhaltliche, spirituelle, poetische und psychische. Über den Dialog mit Bildern von Paula Modersohn-Becker, Georges Braque, Paul Klee, Salvador Dalí, Mark Rothko, Gerhard Richter, Sigmar Polke und anderen werden wir im Gespräch mit einem Theologen und einem Kunsthistoriker den Blick auf das Thema schärfen.

Leistungen

Der Preis für die Veranstaltung beträgt 25,00 € und umfasst:

  • Führung,
  • Eintritt.
Ablauf

Sonntag, 15. April 2018

15.00 Uhr 
Treffpunkt im Foyer des Museums Ludwig

Führung und Gespräche über Bilder von Paula Modersohn-Becker, Georges Braque, Paul Klee,
Salvador Dalí, Mark Rothko, Gerhard Richter,
Sigmar Polke …

17.00 Uhr    

Ende der Veranstaltung, das Museum schließt um 18.00 Uhr.

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.