© DXR (CC BY-SA 3.0)
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„Und das Wunderbare war ich.“

Thomas Manns „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“

„Der Rheingau hat mich hervorgebracht, jener begünstigte Landstrich, welcher, gelinde und ohne Schroffheit sowohl in Hinsicht auf die Witterungsverhältnisse wie auf die Bodenbeschaffenheit, reich mit Städten und Ortschaften besetzt und fröhlich bevölkert, wohl zu den lieblichsten der bewohnten Erde gehört.“

Auf diese Herkunft verweist der Erzähler aus Thomas Manns berühmtem Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“. Hier erkennt er sein Talent zur Verstellung, von hier aus geht seine Reise in die Welt – mit wechselnden Identitäten und einer gehörigen Portion Hochmut, die den Schelmenroman zu den lustigsten Werken in Thomas Manns Oeuvre zählen lässt.
Hinter der Leichtigkeit der Hochstaplerhandlung, hinter Ironie und komischer Figurenzeichnung verbirgt sich aber vieles mehr: Der Roman parodiert Bekenntnisschriften unterschiedlicher Epochen, ist Künstlerroman, Reiseliteratur und sogar ein wenig Autobiografie. Er zeugt von Thomas Manns intensiver Beschäftigung mit Philosophie und Naturwissenschaft. Zudem lässt sich anhand der umfangreichen Materialsammlungen zum „Felix Krull“ der Entstehungsprozess dieses Textes ganz besonders gut verfolgen.
Das Seminar spürt dem Werden des Romans nach, der Thomas Mann fast 50 Jahre lang begleitete reflektiert das Künstlerportrait und gibt an ausgewählten Orten Einblicke in die Topographien und Motive des Romans wie das Theater, das Naturkundemuseum oder die Sektkellerei.

 

Leistungen

Das ausführliche Einzelprogramm erscheint ca. vier bis sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

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Ablauf

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.