© Christina Brück
© Christina Brück

Steinerne Zeugen des Glaubens

Romanische Schätze im Umland

Auch im Bergischen Land hat sich eine Reihe  von kleinen, aber nicht weniger bedeutenden romanischen Dorfkirchen erhalten. Sie verweisen teilweise auf die Erstbesiedlung dieses relativ spät mit einer kirchlichen Infrastruktur durchdrungenen rechtsrheinischen Raumes. Der Bestand an originalen romanischen Ausstattungswerken sowie in mehreren Bauwerken erhaltene gotische Ausmalungen lassen die enge Verbindung zum mittelalterlichen Kunstzentrum Köln erkennen.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 120,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Köln und Bensberg sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant Waldschenke in Köln-Dünnwald;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Mittwoch, 9. Oktober 2019
Busreise ab Köln (9.00 Uhr) und Bensberg (9.45 Uhr) nach Refrath.   

Alte Kirche St. Johann Baptist in Refrath
Die aus einer Eigenkirche beim Salhof der Merheimer Grafen hervorgegan­gene Kirche (1. Hälfte 13. Jh.) besitzt be­deu­tende Reste einer gotischen Ausmalung der Zeit um 1430/40. Der um den Chorraum angebrachte Apostelzyklus ist mit den Bildprogrammen der Bunten Kirchen im Bergischen Land vergleichbar.

St. Clemens in Paffrath
Als Besitz des Kölner Domstifts wurde St. Clemens erstmalig im Jahr 1160 urkundlich erwähnt. Aus der Erbauungszeit haben sich das Langhausmittelschiff, das nördliche Seitenschiff und der Turmschaft erhalten. 1908-13 setzte Eduard Endler anstelle des südlichen Seitenschiffs einen maßstäblich größeren romanisierenden Neubau.

St. Nikolaus in Dünnwald
Die ehemalige prämonstratensische Klosterstiftskirche besitzt den ältesten datierbaren Altar im heutigen Stadtraum Köln. Die um 1117/18 errichtete Kirche wurde im 17. Jh. barockisierend umgestaltet. Als besonderer Schatz gelten die gut erhaltenen Wand­malereien aus der Zeit um 1500 in der gotischen Kapelle.

St. Pankratius in Odenthal
Der Turm und die drei westlichen Langhausjoche des Baus gehören zu den ältesten Bauzeugnissen des Bergischen Landes. Der Kern der 1893/94 nach Plänen von Karl Freyse historisierend erneuerten Pfarrkirche stammt aus dem 11. bzw. 12. Jh.

St. Antonius Abbas in Herkenrath
In der um 1150 errichteten und ehemals dem Johanniterorden zugehörenden Pfarrkirche befindet sich einer der schönsten Taufsteine des Rheinlandes. Das bauzeitliche originale Werk aus Namurer Blaustein ist reich mit Köpfen, Fabelwesen, Ranken und Vögeln verziert.

Rückreise nach Bensberg (ca. 18.15 Uhr) und Köln (ca. 19.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.