© Hans-Peter Schaefer, CC BY-SA 3.0
© Hans-Peter Schaefer, CC BY-SA 3.0

Sprechende Wände

Wandmalereien in Kölner Kirchen

So schlicht gestaltet wie heute waren die Wände in den Kölner Kirchen zu keiner Zeit. In allen Epochen haben Wand- und Deckenmalerei eine Rolle dabei gespielt, die Kirchen auch außerhalb des Gottesdienstes zum „Sprechen“ zu bringen. Überreste der mittelalterlichen Malereien vermitteln einen Eindruck der farbigen Ausgestaltung und geben Zeugnis von der Bedeutung der Bilder. Ergänzungen zeigen den Umgang mit dem mittelalterlichen Bildprogramm.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 85,00 € und umfasst:

  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant Ex-Vertretung in Köln;
  • Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr (gilt nicht für die An- und Abreise zum Veranstaltungsort);
  • Führungen und Eintritte.

Hinweis
Die Erkundung ist als ganztägiger Stadtspaziergang konzipiert.

Ablauf

Donnerstag, 21. März 2019
Treffpunkt vor dem Domforum in Köln (10.00 Uhr).

Rot, Blau, Gold – Kölner Dom
Umfangreiche Wandmalereien aus dem Mittelalter haben sich erhalten, sodass sich das ursprüngliche Farb­konzept nachvollziehen lässt. Ergänzt wird die gotische Malerei durch neugotische Werke und die expressive Gewölbemalerei Peter Heckers von 1964.

Ahnung vom Zusammenspiel – St. Kunibert
In keiner anderen romanischen Kirche Kölns haben sich sowohl Wandmalereien als auch Fenster der Romanik erhalten. So ist in St. Kunibert das Zusammenspiel der beiden Bildgattungen im Kirchenraum zu erahnen.

Erinnerung an ein Gesamtkunstwerk – Groß St. Martin
Das 19. Jh. wollte auch in der kirchlichen Wandmalerei mittelalterlichen Charakter zurückgewinnen. So geben die umfangreichen Reste der Ausmalung von Groß St. Martin einen Hinweis darauf, wie auch andere romanische Kirchen früher aussahen.

Umstritten und bemerkenswert – St. Aposteln
Bis heute wird die moderne Deckenmalerei in St. Aposteln häufig kritisch betrachtet. Dabei zeichnet das Werk von Hermann Gottfried einen bemerkenswerten Charakter aus, der es als moderne Interpretation mittelalterlicher Wandmalerei erscheinen lässt.

Gemalte Architektur – St. Maria in Lyskirchen
Der Schatz der Deckenmalereien ver­weist darauf, dass Wand- und Deckenmalerei die Architekturwirkung wesentlich mitbeeinflusst.

Fragmente des Rokoko – St. Maria im Kapitol
Da die Rokokowandmalerei des Hofmalers von Clemens August im 19. Jh. abgedeckt wurde, überlebte sie die neuromanische Ausmalung. Daher kann man hier die einzige in einer romanischen Kirche Kölns erhaltene Wandmalerei des 18. Jh. bewundern.
Ende der Veranstaltung an der Kirche St. Maria im Kapitol (ca. 18.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.