Tourismus Salzburg GmbH
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Sommer in Salzburg

Im Jubiläumsjahr zu den Festspielen

Unvergleichlich ist die Atmosphäre während der Sommerfestspiele in Salzburg. Die ganze Stadt wird Bühne. Dirigenten, Schauspieler, Sänger und Virtuosen von Weltniveau geben sich hier dann ein Stelldichein. So ist es höchst reizvoll, Besuche ausgewählter Festspielaufführungen mit Erkundungen in der Stadt an der Salzach und ihrer Umgebung sowie mit Blicken hinter die Kulissen der Festspielstätten und in das Festspiel-Archiv zu verbinden. Vorbereitende Vorträge zu Themen der Aufführungen ergänzen das Programm.

Hinweis:
Der Termin der Ferienakademie „Sommer in Salzburg“ wurde von den ursprünglichen Daten (13. bis 20. August 2020) verschoben auf den neuen Termin: 17.-23. August 2020.

Ablauf

Montag, 17. August 2020
Individuelle Anreise zum Hotel St.  Virgil nach Salzburg.

18.30 Uhr
Willkommen in Salzburg!
Begrüßung und Einführung in die Festspielwoche

Dienstag, 18. August 2020
Mozartstadt Salzburg
Inmitten der barock geprägten Altstadt kann man versteckte Schönheiten weit älterer Epochen entdecken. Unter dem Residenzplatz fanden sich römische Mosaiken, am Nordfelsen des Mönchsberges steht seit karolingischer Zeit das Benediktinerstift Sankt Peter mit seinem Friedhof und der romanischen Klosterkirche. Die Hallenkirche der Franziskaner gleich nebenan glänzt in spätgotischen Formen, während die Kollegiengebäude der Universität teilweise noch der Renaissance entstammen. Gotische Kellergewölbe und Loggien aus der Renaissance prägen auch die engen Gassen an der Salzach, wo in den Handelshäusern der Kaufleute das Geld verdient wurde. Kleine Innenhöfe und Hauskapellen tragen zum Charme dieser Gassen bei. Ein nachmittäglicher Spaziergang führt vom Mönchsberg (Aufzug) hinüber zur Festung Hohensalzburg mit schönem Blick auf die Stadt und die Alpenlandschaft.

Mittwoch, 19. August 2020
Salzburg – Die Festspiele
Sommerfestspiele in Salzburg ohne den „Jedermann“ sind undenkbar! Die Idee Max Reinhardts, Hugo von Hofmannsthals Werk von 1911 auf dem Domplatz aufzuführen und das barocke Ambiente in die Regie einzubeziehen, wurde erstmals am 22. August 1920 umgesetzt. Der Besuch des Archivs der Salzburger Festspiele bietet im Jubiläumsjahr ebenso wie ein Rundgang durch die Spielstätten aufschlussreiche Einblicke in die bewegte Festspiel-Geschichte.

Donnerstag, 20. August 2020
„Die Himmel rühmen“
Ob in der barocken Domkirche, oder in der weiten gotischen Halle der Franziskanerkirche – das sonntägliche Hochamt wird von hochkarätiger geistlicher Musik begleitet sein (Gelegenheit zum Besuch eines Gottesdienstes).
Salzburger Mozart-Impressionen
Einen lebhaften Eindruck von der Mozartfaszination Salzburgs bietet ein Gang vom Mozartdenkmal über den Mozartplatz, vorbei an zahlreichen Konditoreien mit den „echten“ Mozartkugeln, zu seinem Geburtshaus in der Getreidegasse. Jenseits der Salzach steht das Wohnhaus der Familie Mozart, in dem diese ab 1773 lebte. Ein Spaziergang durch den Garten von Schloss Mirabell führt zum Zauberflötenhäuschen, zum Mozarteum und schließlich zum nahen Sebastiansfriedhof, auf dem Mitglieder der Familie Mozart ihre letzte Ruhe fanden.

Freitag, 21. August 2020
Ins Salzkammergut
In St. Gilgen, wo Mozarts Mutter geboren wurde und seine Schwester „Nannerl“ lebte, wartet das Schiff, das über den Wolfgangsee nach St. Wolfgang fährt. In der dortigen Pfarrkirche begeistert der Schnitzaltar von Michael Pacher (1481). Auf der Rückfahrt nach Salzburg lohnt ein Halt an der prachtvoll ausgestatteten Kirche des einstigen Benediktinerstifts Mondsee. Ein Abendessen im Hotelrestaurant mit Spezialitäten aus dem Salzkammergut und korrespondierenden Weinen rundet den Tag ab.

Samstag, 22. August 2020
Barockstadt Salzburg und 100 Jahre Festspiele
Über die Galerien und Emporen des Domplatzes führt der Weg in die historischen Teile des Klosterstifts, der Keimzelle der Salzburger Kultur und geistigen Heimat auch des Musikers Johann Michael Haydn. Mittelpunkt des Panorama Museums neben dem Dom ist ein von Johann Michael Sattler 1829 fertig gestelltes Rundgemälde: Wie von der Festung gleitet hier der Blick auf die Stadt der Biedermeierzeit und die umliegende Landschaft. Und selbstverständlich reizt auch ein Besuch der Jubiläumsausstellung in der Neuen Residenz. Sie richtet den Blick auf die Facetten von 100 Jahren Salzburger Festspiele.

Sonntag, 23. August 2020
Hallein, das Salz, die Kelten
Steinsalz wird seit Jahrtausenden aus dem Berg gefördert, ihm verdankt die Region ihren Reichtum, wie das Museum in der kleinen Stadt Hallein eindrucksvoll dokumentiert. Zugleich wurden hier bedeutende Kunstwerke der Kelten gefunden, die ebenfalls bereits das Salz nutzten. Vor dem Stadtspaziergang durch Hallein zeigt ein Rundgang durch den Park von Schloss Hellbrunn, wohin der Reichtum aus dem Salz geflossen ist.

Auf Wiedersehen Salzburg!
Individuelle Rückreise.

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

Leistungen

Preis
Das ausführliche Programm mit allen Details auch zu den Aufführungen, für die der Akademie ein Kartenkontingent vorliegt, erscheint voraussichtlich im März.

Leistungen

  • 7 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad im Hotel St. Virgil Salzburg;
  • Frühstücksbuffet;
  • Drei-Gänge-Mittags- oder Abendbuffet an fünf Tagen;
  • Vier-Gänge-Abendmenü mit korrespondierenden Weinen am 19.8.2020;
  • Vorträge, Führungen, Besichtigungen, Eintritte und Gebühren;
  • Festspielarrangement;
  • Transfers mit einem Reisebus zu/von den Festspielstätten;
  • Ganztagesausflug mit einem Reisebus ins Salzkammergut am 17.8.2020;
  • Halbtagesausflug mit einem Reisebus am 19.8.2020;
  • Wochenticket zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in Salzburg;
  • Reiseleitung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg ab/bis Salzburg unter Mitwirkung einer örtlichen lizenzierten Fachkraft;
  • Reiseinformationen;
  • Reisepreissicherungsschein.

Nicht eingeschlossen ist eine Reiserücktrittskostenversicherung, deren Abschluss dringend empfohlen wird.

Hotel
Das Hotel St. Virgil ist Zentrum katholischer Erwachsenenbildung und liegt in einem Park in Salzburg-Aigen. Im Haupthaus St. Virgil, das der Architekt Holzbauer in den 1970er Jahren entwarf, sind u. a. das Restaurant, ein Café sowie die Tagungsräume eingerichtet. Die reservierten Zimmer im Haus St. Rupert sind dem traditionellen alpenländischen Stil verpflichtet. Da das Haus gut an den Bus-Linienverkehr angebunden ist, erfolgen die Fahrten in die Stadt und zurück mit dem Linienbus; die Bushaltestelle wird nach rund 15 Gehminuten erreicht.

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Barrierefreiheit

Die Programme der Ferienakademien sind durch ausgiebige Besuche, Besichtigungen, längere Spaziergänge durch Städte, Ausgrabungsstätten, Museen ... ebenso geprägt wie durch die Nutzung verschiedener Transportmittel. Auch die Reservierung der von uns ausgewählten Hotels kann keine durchgängige Barrierefreiheit garantieren. Daher sind die Ferienakademien für Personen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass unsere Reiseleiterinnen und Reiseleiter keine Assistenzaufgaben übernehmen können. Gegebenenfalls ist eine Teilnahme an einer Ferienakademie in Begleitung einer unterstützenden Person möglich.
Gerne beraten wir Sie individuell: +0049-2204-408472 (montags bis freitags 8.00-17.00 Uhr)