Von Cafic - Wikicommons, CC BY-SA 3.0

Schlösser, Landsitze, Burgen

Adelssitze im Bergischen Land

Die Vielzahl an Unterherrschaften oder Amtssitzen im ehemaligen Herzogtum Jülich-Kleve-Berg bewahrt bis heute eine dichte Zahl an größeren und kleineren Adelssitzen. Eine allgemeine bauhistorische Entwicklung lässt sich auch hier beobachten: Aus mittelalterlichen, vor allem der militärischen Sicherheit dienenden Burgen wurden ab dem 17. Jahrhundert durch Um- oder Neubauten repräsentative Schlösser.

Dienstag, 5. Mai 2020

7.45 Uhr    
Abfahrt in Köln, Gereonstraße, Haltestelle für Reisebusse

 8.30 Uhr  
Abfahrt Thomas-Morus-Akademie Bensberg/Kardinal-Schulte-Haus

Burg Denklingen
Von der ehemaligen Wasserburg haben sich das Torhaus von 1698, das im Kern mittelalterliche, aber im 17./18. Jahrhundert umgebaute Amtshaus und die vormalige 1693/94 als Simultankirche errichtete Burghofkapelle St. Antonius erhalten. Nach der Zerstörung der Burg Windeck im Holländischen Krieg 1672 hatten die Herzöge von Berg die Amtei und Rentei Windeck nach Denklingen verlegt.

Burg Herrnstein
Die eigentliche Burganlage mit dem Herrenhaus bietet den imposanten Eindruck einer zweiteiligen bergischen Höhenburg des 14. Jahrhunderts. Im 20. Jahrhundert wurden einige Bauten nach historischen Vorbildern neu errichtet: 1917 der Ost- und 1953 der Westflügel sowie der unterhalb im Tal der Bröhl gelegene Wirtschaftshof.

13.30 Uhr    
Mittagessen im Bistro im Schloss Auel

Schloss Auel
Die ehemalige Wasserburg Auel (erstbezeugt 1391) wurde 1763 vom jülich-bergischen Hofrat und Reichsritter Peter Josef von Proff auf altem Grundriss zum repräsentativen Landschlösschen umgebaut. Gleichzeitig mit dem Herrenhaus entstand auch die Rokoko-Kapelle.

Haus Eulenbroich
Die vormalige Wasserburg des 13. Jahrhunderts in Rösrath-Auel ließ Johann Werner Freiherr von Franken vom benachbarten Haus Venauen 1762 zum Barockschlösschen umbauen. 1908 wurde aus dem Barockschlösschen eine bürgerliche Villa für den Lederfabrikanten Emil Biedermann. (Außenbesichtigung)

Schloss Georghausen
Die Wurzeln der Anlage reichen bis ins 14. Jahrhundert. Neben Umbauten, zunächst als wehrhafte Wasserburg, im 18. Jahrhundert dann zum heutigen Schlossbau, erlebte Georghausen zahlreiche Besitzerwechsel: Zisterzienser nutzten es als Kloster, bevor das Anwesen an die Familie von Fürstenberg und schließlich an die von Landsberg überging, die heute noch Schlossherren sind.

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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