© gemeinfrei
© gemeinfrei

Reich und mächtig durch ihre Kunst

Malerfürsten im 19. Jahrhundert

Sie bewegten sich nicht mehr auf einer Ebene mit ihren künstlerischen Zeitgenossen, sondern standen auf Augenhöhe mit den Reichen und Mächtigen ihrer Zeit: die Malerfürsten. Frederic Lord Leighton, Jan Matejko, Mihály von Munkácsy, Hans Makart, Franz von Lenbach, Friedrich August von Kaulbach und Franz von Stuck sind dafür beispielhaft zu nennen. Ihre Kunst war außerordentlich erfolgreich, sie lebten in prunkvollen Residenzen und viele wohlhabende Menschen standen Schlange, um sich von ihnen malen zu lassen. Sie genossen einen Sonderstatus, den nur wenige Maler erreichten.
Dieses internationale kulturgeschichtliche Phänomen, das in den 1870er und 1880er Jahren seine Blütezeit erlebte und mit dem Ende des Ersten Weltkriegs sein Ende fand, ist erstmals Thema einer umfassenden Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn. Wie haben sich die Malerfürsten inszeniert und den Kult um sich selbst gepflegt und gefördert? Mit welchen Netzwerken erreichten sie diesen Status und die Vermarktung ihrer Werke? Auf welche Weise spiegelt sich die Bedeutung der Maler in ihren Arbeiten wider?

Leistungen

Der Preis für die Veranstaltung beträgt 38,00 € und umfasst:

  • Vortrag;
  • Imbiss;
  • Führung und Eintritt.
Ablauf

Dienstag, 22. Januar 2019

17.00 Uhr    
Begrüßung und Einführung
Andreas Würbel, Referent, Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Vermögend. Vernetzt. Erfolgreich.
Die Netzwerke der Malerfürsten und ihre Kunst

Dr. Katharina Chrubasik, Kunsthistorikerin, Kuratorin der Ausstellung „Malerfürsten“ in der Bundeskunsthalle Bonn

18.30 Uhr    
Imbiss

19.15 Uhr    
Malerfürsten
Führung in Gruppen durch die Ausstellung „Malerfürsten“ in der Bundeskunsthalle

20.15 Uhr    
Ende der Veranstaltung

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.