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„Phantasie über Goethe“

Thomas Manns Blick auf den Weimarer Klassiker

Thomas Manns Beschäftigung mit Goethe hat den Charakter einer lebenslangen Auseinandersetzung. Bereits in der Schiller-Novelle „Schwere Stunde“ (1905) ist Goethe als bewundertes Vorbild im Hintergrund gegenwärtig. In den großen Goethe-Essays der 1920er Jahre, „Goethe und Tolstoi“ (1921) und „Goethe als Repräsentant des bürgerlichen Zeitalters“ (1932), bekennt sich Thomas Mann zu Demokratie und Humanität, prägnant noch einmal in seiner späten „Phantasie über Goethe“ (1948). Thomas Manns Auseinandersetzung mit Goethe kulminiert im Exilroman „Lotte in Weimar“ (1939), in dem sein Goethe-Bild gültige literarische Gestalt findet. Für Mann ist Goethe gleichermaßen Vorbild und Medium, durch das er seine politischen und ästhetischen Erkenntnisse im Spiegel des Anderen verhandeln kann. Zwei große deutsche Dichter im Gespräch, das ist das zentrale Thema dieser Akademie in der Stadt Weimar, in Goethes wie in Thomas Manns Augen Nährboden einer großen klassischen Kultur.

Leistungen

Das ausführliche Einzelprogramm erscheint ca. vier bis sechs Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

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Ablauf

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