© Andreas Würbel
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Orte der Stille und des Gebets

Kapellen – Drachenfelser Ländchen und Eifel

Kapellen sind wichtige Bet- und Andachtsräume. Errichtet als Siechen-, Wallfahrts- oder Kreuzwegkapellen unterscheiden sie sich in Bau und Ausstattung zum Teil erheblich. Meist sind sie jedoch nur regional bekannt, werden aber engagiert betreut und gepflegt.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 145,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant Eiflers Zeiten in der Burg Flamersheim;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Dienstag, 27. August 2019
Busreise ab Bensberg (7.30 Uhr) und Köln (8.15 Uhr) nach Arzdorf.

Antonius-Kapelle in Arzdorf
Diese Kapelle mit schöner Ausstattung ist von beachtlicher Größe. Da die auf eine ritterliche Stiftung 1398 zurückgehende Vorgänger-Kapelle baufällig geworden war, ließ Graf von der Leyen 1732 diesen barocken Bau errichten. Er war im 18./19. Jh. Ziel von Wallfahrten zum hl. Antonius.

St. Jakobus in Werthhoven
Die bereits in einer Schenkungsurkunde von 898 erwähnte Kapelle ist der älteste Sakralbau in Wachtberg. Sie steht auf einem ehemaligen Hof­gut König Zwentibolds. Der gedrungen wirkende Baukörper mit massivem Dachreiter birgt u. a. eine Kölner Pietà (1470/80) und Glocken des 15. Jh.

Nepomuk-Kapelle in Holzem
Die der Heiligen Dreifaltigkeit und dem hl. Johannes von Nepomuk geweihte einschiffige barocke Kapelle wurde 1744 errichtet. Sie ist eine Stiftung des zu seiner Zeit europaweit berühmten Hofsängers Anton Raaff. Sehenswert sind ein Barockaltar und Skulpturen des frühen 18. Jh.

Kapelle der „Mutter vom guten Rat“ in Rheder
Die 1901/02 von den Bewohnern des kleinen Dorfes nur mit persönlichem Einsatz errichtete Kapelle gilt als „Gesamtkunstwerk seltener Güte“. Sie geht auf das Gelübde des Priesters Jakob Wolfgarten zurück. In neugotischen Formen gestaltet besitzt die Kapelle noch die originale Ausstattung.

St. Petruskapelle in Wachendorf
Diese kleine romanische Kapelle, urkundlich 1680 erstmals erwähnt, steht neben dem Schloss, zu dem sie früher gehörte. An das Langhaus aus dem 9. oder 10. Jh. wurde im 15. Jh. der heutige Chorraum angebaut. Nach aufwendigen Restaurierungen ist der Bau heute ein Kleinod.

Bruder Klaus-Feldkapelle bei Wachendorf
Die dem hl. Nikolaus von Flüe gewidmete, 2007 geweihte Kapelle steht als turmartiger Bau hoch über Ort und Landschaft. Im Äußeren eckig, im Inneren höhlenartig ist dieser von Peter Zumthor geschaffene Andachtsort eine eindrucksvolle Pilgerkapelle.

Rückreise nach Köln (ca. 18.45 Uhr) und Bensberg (ca. 19.30 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.