© Jean-Pol Grandmont,,
CC BY SA 2.5
© Jean-Pol Grandmont,, CC BY SA 2.5

Namur und die Gärten von Annevoie

Entdeckungen im Tal an der Maas

Namur geht ursprünglich auf eine keltische Siedlung zurück. Im 7. Jh. wurde sie erstmals erwähnt. Die Stadt fiel 1262 an die Grafschaft Flandern und seit 1421 in den Besitz von Philipp dem Guten von Burgund. Der Besitz wechselte häufig zwischen den europäischen Mächten, bis sie 1830 Teil des neuen Königreichs Belgien wurde. Die Stadt ist heute Bischofssitz, Universitätsstadt, französischsprachiges Kultur-, Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum, eingebettet in eine großartige Landschaft. Südlich von Namur, in einem Seitental der Maas, liegt einer der interessantesten Gärten Europas: der Wassergarten von Annevoie.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 134,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörers;
  • Führungen und Eintritte.

Hinweis
Fußweg von mehreren Kilometern durch Namur und die Gärten von Annevoie.

Ablauf

Dienstag, 21. Mai 2019
Busreise von Bensberg (7.30 Uhr) und Köln (8.15 Uhr) nach Namur.

Namur – Tor zu den belgischen Ardennen
Beeindruckend ist die von Gaetano Matteo Pisoni errichtete klassizistische, kuppelbekrönte Kathedrale mit Gemälden von van Dyck und Jordaens sowie mit ihrem Glockenturm aus dem 13. Jh. Die ehemalige, von den Brüdern Huyssens gebaute barocke Jesuitenkirche St. Loup mit dem mächtigen Kassetten-Tonnengewölbe sowie die Barockkirche Notre-Dame aus dem 18. Jh. mit ihrem Kirchenschatz des 12. Jh. sind Zeugnisse einer großen Glaubens- und Kunstfreude. Der Belfried aus dem Jahr 1388, die ehemalige Fleischhalle von 1588, das Herrenhaus Groesbeek de Croix, ein Barockbau mit französischem Ziergarten, die Maasbrücke aus dem 16. Jh. und der Turm Marie Spilar sind Zeugnisse der alten Stadt wie der Bahnhof, die Alte Kommerzkammer, das Wallonische Parlament oder die Boulevards für jüngere Zeiten.

Lebendiges Kunstwerk – die Wassergärten von Annevoie
Ein ganz anderes Bild bieten die Gärten von Annevoie. Laubengänge, Blumengärten, Zierhecken und Skulpturen prägen die Anlagen rund um das Schloss, die von 1758 bis 1776 von Charles-Alexis de Montpellier angelegt wurden. De Montpellier setzte in Annevoie Eindrücke von seinen Reisen nach Frankreich, England und Italien um. Die großartige Wasserkunst kommt hier ohne aufwendige Pumpwerke aus. Aus über 50 Brunnen, Fontänen und Kaskaden sprudelt das Wasser, das durch unterirdische Kanäle und Speicherbecken geleitet wird.
Rückreise nach Köln (ca. 20.00 Uhr) und Bensberg (ca. 20.45 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.