Mailand

Architektur, Kunst, Design, Mode

Mit einer eindrucksvollen Mischung überrascht Mailand: Weltberühmt sind einerseits die prächtige Architektur und Ausstattung des Doms, der Scala oder des Castello Sforzesco. Andererseits bietet die Hauptstadt der Lombardei unverwechselbare Perspektiven modern-futuristischer Architektur, denn mit innovativen Projekten italienischer und internationaler Architekten hat sich die Metropole „neu erfunden“ und ist so längst Anziehungspunkt für junge Designer und Modeschöpfer. Hier werden Trends im Gastronomie- und Shoppingbereich gesetzt.
Aus der Vielzahl der neuen und alten Höhepunkte Mailands haben wir daher mit Christian Gänsicke für Sie ein Programm konzipiert, das Sie selbstverständlich zum weltberühmten Dom und Opernhaus führt. Sie lernen aber auch exklusive Modequartiere, quirlige Szeneviertel oder die innovativen Vorzeige-Viertel um die Porta Nuova und die Piazza Gae Aulenti kennen. Wenn Sie mögen, können Sie auch eine Opern-Welt-premiere im legendären Teatro alla Scala besuchen; eine Karte kann vermittelt werden.

Leistungen

Der Preis für die Ferienakademie Mailand beträgt 1.352,00 € pro Person im Doppelzimmer und umfasst:

  • Flug mit Eurowings von Düsseldorf nach Mailand sowie zurück inkl. Steuern und Gebühren u. a. für ein Gepäckstück bis 23 kg, das aufgegeben wird (Fluggesellschaft und -zeiten vorbehaltlich möglicher Änderungen; andere Flughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Aufpreis);
  • 4 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC im Hotel Cavour****;
  • Frühstücksbuffet im Hotelrestaurant;
  • Drei-Gänge-Abendmenü inkl. Tischgetränken in einem örtlichen Restaurant an drei Tagen;
  • Führungen, Eintritte und Gebühren laut Programm;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörersystems;
  • Zwei-Tages-Karte für die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs;
  • Stadtsteuer;
  • Reiseleitung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg ab/bis Düsseldorf;
  • Reiseinformationen;
  • Reisepreissicherungsschein.

Einzelzimmerzuschlag: 130,00 € (Doppelzimmer zur Einzelnutzung)

Opern-Besuch in der Scala am Samstag, 18. November 2017
Eine Karte für den Besuch der Oper „Ti vedo, ti sento, mi perdo“ im Teatro alla Scala kann vermittelt werden (192,50 €, Preiskategorie 1, Parkett). Die Aufführung wird als Weltpremiere in Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden aufgeführt. Bitte geben Sie Ihren Kartenwunsch bei der Anmeldung an.

Hotel
Das familiengeführte Hotel Cavour**** befindet sich mit 125 Zimmern auf fünf Etagen fußläufig zum Teatro alla Scala, zum Dom sowie zum Mode-Trendviertel rund um die Via Monte Napoleone. Die mit modernem Komfort ausgestatteten Zimmer des Stadthotels sind schallisoliert.

Ablauf

Freitag, 17. November 2017

Benvenuti Milano!
Flug mit Eurowings von Düsseldorf (10.25 Uhr) nach Mailand (11.50 Uhr) und Fahrt mit dem Reisebus zum zentral gelegenen, familiengeführten Hotel Cavour****.
Pulsierend. Faszinierend. Musentempel.
Gleich der erste Spaziergang führt zur Piazza della Scala mit dem Denkmal Leonardo da Vincis und dem weltberühmten 1778 eröffneten Teatro alla Scala. Besonders interessant ist es, einmal hinter die Kulissen des Hauses zu schauen, in dem 2800 Gäste Platz finden. Bemerkenswert sind hier auch die Akzente, die der Tessiner Architekt Mario Botta bei der letzten Renovierung setzte.

Samstag, 18. November 2017

Geschichtsträchtig: Das Castello Sforzesco
Donato Bramante und Leonardo da Vinci beteiligten sich an der Planung des mächtigen Castello Sforzesco mit den charakteristischen Türmen, das sich auf den Ruinen des 1447 zerstörten Schlosses der Visconti-Familie erhebt. Hier zeigt das Musei Civici del Castello Sforzesco im prachtvollen Corte Ducale herausragende Exponate: ein Fresko von Bramante, Michelangelos unvollendete Pietà Rondandini, das Reiterstandbild des Benrabò Visconti oder die von Leonardo da Vinci illusionistisch ausgestattete Sala delle Asse.
Imposant. Verspielt: Der Dom Santa Maria Nascente
Nachmittags geht’s ins pulsierende Zentrum Mailands: zur Piazza del Duomo mit der Galleria Vittorio Emanuelle II, dem Palazzo Reale und dem Dom. Das Wahrzeichen der Metropole ist mit seinen Ausmaßen, seiner imposanten, barock-neogotischen Außenfassade, mit unzähligen Türmchen, den Statuen und farbenprächtigen Glasfenstern die drittgrößte Kirche der Welt.
Lichtdurchflutet, elegant: Die Galleria Vittoria Emanuel II
In anderer Weise beeindruckt die gläsern überdachte, üppig mit Stuck, Fresken und Marmor dekorierte Galleria Vittorio Emanuel II. Mit einem interessanten Mix aus alteingesessenen Geschäften sowie Boutiquen bekannter Luxus-Labels wie Gucci, Prada, Versace, Armani oder Louis Vuitton lädt die historische Shopping Mall zum Flanieren ein. Wer den Aufstieg auf das Dach nicht scheut, wird mit einer besonderen Perspektive belohnt.
abends (Gelegenheit zum Opernbesuch)
Weltpremiere „Ti vedo, ti sento, mi perdo“ im Teatro a la Scala
Die Oper komponierte Salvatore Sciarrino (*1947), er ist der meist gespielte zeitgenössische Opern-Komponist. Es dirigiert der 28jährige Maxime Pascal, er ist Preisträger des „Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award“ (2014)Mitwirkende sind u. a. auch der Bassbariton Otto Katameier und das Orchestra del Teatro alla Scala.

Sonntag, 19. November 2017

Gelegenheit zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes.
Zeitgenössisch: Fondazione Prada
Mit viel Liebe zum Detail hat der Star-Architekt Rem Koolhaas in einem ehemaligen Industriegebiet sieben bestehende Gebäude einer Destillerie von 1910 mit drei Neubauten in ein Ausstellungsgelände und Kulturzentrum mit einem goldenen Turm erweitert.
Bunt und quirlig: Am Naviglio Grande
Als Szeneviertel und touristischer Hotspot gilt seit einiger Zeit das Navigli-Viertel. Nichts weist hier mehr darauf hin, dass die Kanäle einst Wasser aus dem Lago Maggiore und den umliegenden Flüssen für die Felder südlich der Stadt transportierten. Denn heute prägen hier entlang der Ufer trendige Cafés, Galerien, Vinotheken und Restaurants das Bild, hier pulsiert am Abend und in der Nacht das Leben.

Montag, 20. November 2017

Edel shoppen: Modehauptstadt Mailand
Schnell wird bei dem Spaziergang durch das „goldene Modeviertel“ deutlich, warum Mailand die italienische und internationale Modehauptstadt ist. Sowohl die prunkvollen Auslagen der Juweliere, die Flagshipstores umjubelter Designer und Modeschöpfer sowie das edle Ladendesign bei Dolce & Gabbana, Gucci & Co. lassen staunen. Herz des Modeviertels ist die Via Monte Napoleone, eine der teuersten Straßen der Welt, mit der Fifth Avenue und der Champs-Élysées vergleichbar.
Architektonisch. Zukunftsweisend: Die Piazza Gae Aulenti
Die Piazza Gae Aulenti ist der Platz in Italien, der den Aufbruch ins 21. Jahrhundert am besten verkörpert: ein eindrucksvolles Areal mit einem Durchmesser von rund 100 Metern, entworfen zur EXPO 2015 vom argentinischen Architekten César Pelli und benannt nach der Architektin Gaetana Aulenti, die 2012, im Jahr der Fertigstellung des Projekts, starb.
Architektonisch. Zukunftsweisend: Vorzeigeprojekt „Porta Nuova“
Auch rund um das Triumphtor aus dem 19. Jahrhundert hat mit spektakulärer urbaner Architektur – so scheint es – die Zukunft begonnen: Hier glänzt silbern auf 161 Meter der Palazzo Lombardia oder der 231 Meter hohe Unicredit Turm des argentinischen Architekten César Pelli. Auch der luxuriöse, preisgekrönte Hochhaus-Wohnkomplex des Architekten Stefano Boeri beeindruckt: Denn er entwarf Hochhäuser mit gewickelten Terrassen, auf denen über 900 Bäume, 5 000 Sträucher und 11 000 Bodendeckergewächse als „vertikaler Wald“ gedeihen.

Dienstag, 21. November 2017

Eindrucksvoll: „Das Abendmahl“
Vor dem Abschied von Mailand ein weiterer Höhepunkt: die Betrachtung von Leonardo da Vincis Meisterwerk „Das Abendmahl“ im Refektorium des Dominikanerklosters Santa Maria delle Grazie: eines der bedeutendsten Meisterwerke der italienischen Kunst und ein Meilenstein der Renaissance.
Arrivederci Milano!
Flug mit Eurowings von Mailand (16.25 Uhr) nach Düsseldorf (17.50 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.