© Tourist-Info Bitburger Land
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Luxus auf dem Lande

Römische Gutshöfe in der Eifel

In römischer Zeit war die Eifel ein bedeutender Siedlungs- und Wirtschaftsraum, von dem gleich zwei Provinzen, die Germania superior (Obergermanien) mit der Hauptstadt Mainz und die Germania inferior (Niedergermanien) mit Köln als Hauptstadt profitierten. Dort gab es Bodenschätze, Steine und Holz. Zudem wurde in der Eifel Landwirtschaft betrieben. Obwohl die meisten landwirtschaftlichen Betriebe Nebenerwerbsbetriebe waren, kamen ihre Besitzer zu Wohlstand und Reichtum. Noch heute zeugen die Reste einiger recht ausgedehnter und reich ausgestatteter Gutshöfe (villae rusticae) – häufig eingebettet in eine reizvolle Landschaft – von einem komfortablen und luxuriösen Leben auf dem Lande, das der römischen Stadtgesellschaft in Nichts nachgestanden hat.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 136,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Hotel & Restaurant Eifelbräu in Bitburg;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Samstag, 12. Oktober 2019
Busreise ab Bensberg (8.00 Uhr) und Köln (8.45 Uhr) nach Fließem.

Römische Villa Otrang
Die römische Villa Otrang, nahe der antiken Heerstraße von Trier nach Köln gelegen, umfasst neben dem eindrucksvollen Herrenhaus mehrere Bäder, eine Heizungsanlage (Hypokausten) sowie einen Tempelbezirk. Sie wurde um das 1. Jh. n. Chr. erbaut und in mehreren Ausbauphasen erweitert. Von der einstigen Pracht zeugen heute noch vier originale Mosaikböden, die durch ihren ungewöhnlichen Reichtum an Ornamenten und Tierdarstellungen beeindrucken.

Römervilla Ahrweiler
Die römische Villa von Bad Neuenahr-Ahrweiler zählt zu den aussagekräftigsten römerzeitlichen Anwesen nördlich der Alpen. Farbige Verputze mit floralen Motiven sind an vielen Stellen am Originalort zu sehen. Zahlreiche Ausgrabungsfunde geben Einblick in vielfältige Aspekte römischer Lebenskultur.

Römervilla Blankenheim
Landwirtschaft und Viehzucht, dazu noch eine Vielzahl von Nebenerwerben führte in der Römerzeit auch auf dem Land zu fast städtischem Reichtum und Luxus. Baulich drückt dies insbesondere die römische Villa von Blankenheim aus, deren geräumiges „Herrenhaus“ sich noch in beachtlichen Resten erhalten hat. Beispielhaft informiert die Villa vor allem auch über Präsentationsformen in der Archäologie und Bodendenkmalpflege. Die Rekonstruktion der fast 60 Meter langen Säulenvorhalle (porticus) unterstreicht bereits aus der Ferne die monumentale Größe dieser an der ehemaligen Agrippastraße gelegenen Axialvilla.  
   
Rückreise nach Köln (ca. 19.45 Uhr) und Bensberg (ca. 20.30 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.