© Raymond Spekking
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Lebendige Kunstszene am Rhein

Hotspots in Düsseldorf

Abgesehen von den eher bekannten Kunsteinrichtungen ist die lebendige Kunstszene überall in der Stadt vertreten und erfindet sich immer wieder neu. Durch die private Sammlertätigkeit einiger Mäzene und deren enge Verzahnung mit der Kunstakademie bietet Düsseldorf einen vitalen Raum für die Entfaltung von Künstlern. So lädt das Museum Kunstpalast jedes Jahr zur Ausstellung und Kunstmesse „DIE GROSSE“ ein. Im Ausstellunghaus KAI 10, der von der Unternehmerin Monika Schnetkamp gegründeten Arthena Foundation, werden jährlich zwei bis drei thematische Gruppenausstellungen vorgestellt. Als Hotspot der jungen Kunstszene Düsseldorfs gilt der Stadtteil Flingern – mit dem Umzug der Privatsammlung von Gil Bronner, die mittlerweile Museumsgröße aufweist, hat sich dieser Ruf noch weiter verstärkt.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 145,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Köln und Bensberg sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen in der Brasserie Stadthaus in Düsseldorf;
  • Führung durch die Kunstausstellung „DIE GROSSE 2019“ im Museum Kunstpalast;
  • Exklusive Führung durch die Sammlung Philara;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörers;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Dienstag, 16. Juli 2019
Busreise ab Köln (9.00 Uhr) und Bensberg (9.45 Uhr) nach Düsseldorf.

Museum Kunstpalast – DIE GROSSE Kunstausstellung
Die Schau, die es bereits seit über einem Jahrhundert gibt, ist die größte von Künstlern für Künstler organisierte Ausstellung. Künstler zeigen ihre Werke nach einem Auswahlverfahren durch eine prominent besetzte Jury. Film, Video und Performance ergänzen die klassischen statischen Gattungen wie Malerei, Grafik, Skulpturen und Installationen. Die ausgestellten Kunstwerke können ohne Galeriebeteiligung erworben werden.

KAI 10 | ARTHENA FOUNDATION
Sie ist eine kontinuierliche, nicht kommerzielle Kunstinstitution im Medienhafen ohne eigene Sammlung. Die Räume liegen in einem in den 1950er-Jahren errichteten Speicher an der Kaistraße, einem der wenigen historischen Gebäude des Hafens. Im Fokus der Aktivitäten steht die Förderung junger Künstler.

Sammlung Philara
Die Privatsammlung umfasst über 1 000 Werke zeitgenössischer Kunst, die der Kunstsammler Gil Bronner seit Mitte der 1990er-Jahre aufgebaut hat. Seit 2006 wurde die ehemalige Leitz-Fabrik von Bronner für Ausstellungen und rund 70 Ateliers genutzt. Später beauftragte er das Düsseldorfer Planungsbüro Sieber Architekten mit dem Umbau der ehemaligen Glasfabrik Lennarz. Auf 1 700 m2 in den bis zu neun Meter hohen Räumen werden Werke junger Maler, Bildhauer und Fotografen aus dem Umfeld der Kunstakademie präsentiert. Daneben ergänzen international agierende Künstler die sich ständig erweiternde Sammlung.

Rückreise nach Bensberg (ca. 19.15 Uhr) und Köln (ca. 20.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.