© Gerardus, gemeinfrei
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Kunst in der dritten Dimension

Duisburg – die Stadt der Skulpturen

Noch vor dem Rückgang der alten Industrien hat sich Duisburg zu einem Ausstellungszentrum für moderne und zeitgenössische Kunst entwickelt. Ausgangspunkt für das besondere Augenmerk, das die Stadt der Plastik schenkt, war die Überlassung des Wilhelm-Lehmbruck-Nachlasses mit Hauptwerken des Künstlers durch dessen Witwe vor über 50 Jahren. In den 1980er Jahren entschied ein weitblickender Stadtrat, der zeitgenössischen plastischen Kunst eine Vorrangstellung in der Gestaltung des Stadtraums zuzuweisen.
Leistungen

Der Preis für die Kunstgeschichtliche Erkundung Kunst in der dritten Dimension beträgt 124,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Webster Brauhaus;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf
Busreise ab Bensberg (8.00 Uhr) und Köln (8.45 Uhr) nach Duisburg.
Die Brunnenmeile
Auf einem Kilometer Länge frischt die „Brunnenmeile“ die funktionale Nach-
kriegsarchitektur mit Wasserspielen von Niki de Saint Phalle, Jean Tinguely oder André Volten auf. Auch in deren Umgebung kommt die Moderne zur Geltung. Eine in sich ruhende „Freya“ von Gerhard Marcks oder die wie eine Drahtspirale hintereinander gereihten, 4,5 Meter hohen Stahlbögen Bernar Venets wurden gezielt in ihr jeweiliges Umfeld gesetzt.
Lehmbruck-Museum
Eine der Plastik geradezu dienende Funktion repräsentiert das 1964 eröffnete Museum, gewidmet dem Werk und Leben von Wilhelm Lehmbruck. Bis ins Detail stimmt der Architekt Manfred Lehmbruck, ein Sohn des Künstlers, den Bau auf einzelne Werke seines Vaters ab. Seit der Übernahme des Familiennachlasses besitzt die Stadt Duisburg das umfangreichste Konvolut des bedeutendsten deutschen Plastikers des 20. Jahrhunderts.
Immanuel-Kant-Park
Im das Museum umgebenden Immanuel-Kant-Park werden Werke von Henry Moore, Ansgar Nierhoff, Richard Serra oder Magdalena Abakanowicz ausgestellt, die teils für exakt bestimmte Aufstellungsorte konzipiert wurden.
Garten der Erinnerung
Der von Dani Karavan im Duisburger Innenhafen konzipierte Kunst-Landschaftspark gibt den Skulpturen von Menashe Kadishman oder dem 1999 fertiggestellten jüdischen Gemeindezentrum von Zvi Hecker einen großzügigen Raum zur Entfaltung und zum Dialog.
Rückreise nach Köln (ca. 19.15 Uhr) und Bensberg (ca. 20.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.