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Krieg und Frieden in Europa

Sonderausstellung zum Westfälischen Frieden in Münster

100 Jahre nach Ende des 1. Weltkriegs und des westfälischen Friedensschlusses in Münster vor 370 Jahren bietet sich ein Nachdenken über den Frieden in besonderer Weise an. Zu diesem Anlass veranstaltet das Westfälische Landesmuseum für Kunst und Kultur gemeinsam mit dem Kunstmuseum Pablo Picasso, dem Archäologischen Museum der Universität, dem Stadtmuseum Münster sowie dem Münsteraner Bistum eine große Sonderausstellung zum Thema Frieden. Gemäß dem Diktum des Philosophen Baruch de Spinoza, dass wirklicher Frieden eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit sei, gehen die Veranstalter der Frage nach, wie Frieden mehr sein kann als die bloße Abwesenheit von Krieg. Welche unterschiedlichen Strategien und Verfahren zur Herstellung und Wahrung des Friedens zeigen sich in den verschiedenen Epochen? Welche Beiträge liefern hierzu Kunst und Kultur?

Neu: Über den Button „Jetzt anmelden“ können Sie sich direkt online anmelden und den Kostenbeitrag sofort und sicher entrichten. Alternativ schicken Sie uns wie bisher eine E-Mail an akademie@tma-bensberg.de.

Leistungen

Der Preis für die Kulturgeschichtliche Erkundung beträgt 145,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant Stuhlmacher in Münster;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Freitag, 10. August 2018
7.30 Uhr    
Abfahrt Thomas-Morus-Akademie Bensberg/Kardinal-Schulte-Haus
8.15 Uhr   
Abfahrt in Köln, Komödienstraße, Haltestelle für Reisebusse

„Bilder vom Frieden – Wege zum Frieden“
Von der allegorischen Feier des Friedens im Barock und dem kämpferischen Pazifismus in der klassischen Moderne bis zur massenmedientauglichen Fotografie der Gegenwart reicht die üppige Bildauswahl, die das LWL-Museum für Kunst und Kultur treffen konnte. Gemälde und Grafiken von Rubens, Delacroix, Lehmbruck, Kollwitz oder dokumentarische Aufnahmen der Vereinbarungen von Camp David (1978) zeigen vor allem eines: Um Frieden muss gerungen werden!

12.30 Uhr    
Mittagessen im Restaurant Stuhlmacher in Münster

„Frieden. Wie im Himmel so auf Erden?“
Das Bistum Münster beschäftigt sich in seinem Ausstellungsteil mit den Ideen des Friedens im Christentum. Gerade in jüngster Zeit gerät die religiöse Intoleranz wieder als mögliche Verursachung von Unfrieden, ja Krieg in den Blick. Über 100 Leihgaben aus Kunst- und Kulturgeschichte aus aller Welt stellen Wandel und Wirkung christlicher Friedensvorstellungen von der Spät-antike bis heute vor. Was kann und muss der Beitrag der Christen sein?

„Picasso – Von den Schrecken des Krieges zur Friedenstaube“
Kaum ein Friedensmotiv war so wirkmächtig wie Pablo Picassos weiße Taube. Für den Pariser Weltfriedenskongress 1949 entworfen, wurde das Motiv von ihm selbst mehrfach variiert, von anderen immer wieder aufgenommen, genutzt, fortentwickelt oder auch missbraucht. Der Ausstellungsbeitrag des Kunstmuseum Pablo Picasso nimmt sich der Inkunabel der Friedensmetaphorik zwischen Kalter Krieg und Abrüstung an. Die Taube erscheint als Verbindungsglied zwischen klassischen künstlerischen Positionen und der christlichen Ikonografie.

20.15 Uhr    
voraussichtliche Ankunft in Köln
21.00 Uhr    
voraussichtliche Ankunft in Bensberg

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.