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Klimawandel im Klassenzimmer

Ein Angebot für die Sekundarstufe

„Hier gehe ich gerne hin!“ – das ist ein Satz, den sich Lehrer und Schüler wünschen, wenn sie von der Klasse sprechen. Aber wie können Sie dieses Ziel mit Ihren Schülerinnen und Schülern erreichen? Wie gelingt es, ein gute Klassen-Klima zu schaffen, in dem gerne gelernt wird? Gerade in der Schule sind soziale Kompetenzen notwendige Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander. Dazu gehören die Fähigkeiten der Empathie, des aktiven Zuhörens, der Wahrnehmung von eigenen Gefühlen und deren anderer, ein angemessener Umgang damit, die Entwicklung von Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit und die Förderung von Konfliktfähigkeit. All dies sind zugleich Voraussetzungen für die Schulmediation. Wie können Lehrerinnen und Lehrer diese Fähigkeiten bei ihren Schülern entwickeln und unterstützen?

Leben und Lernen in der Schule ist vor allem auch Beziehungsarbeit. Der Workshop zum sozialen Lernen möchte deshalb dazu befähigen, die Gruppenentwicklung innerhalb einer Klasse zu fördern, die Sozialkompetenz der Schüler zu steigern, kooperative Zusammenarbeit zu stärken, die Arbeitsproduktivität der Klasse zu erhöhen, um ein gutes Lern-Klima zu schaffen.

Dazu sollen praktische Übungen, Arbeitsmaterialien und Kopiervorlagen vorgestellt, erstellt und praktisch ausprobiert werden. Es ist wichtig, die Übungen selber erlebt zu haben, um einschätzen zu können, wann was zielführend im Unterricht eingesetzt werden soll. Im Anschluss an die Veranstaltung liegt Ihnen dann Ihre erarbeitete und praktisch erprobte Broschüre vor.

Themen und Ziele

  • Sich kennenlernen
    Übungen für die erste Phase, die eine Klasse/Gruppe gemeinsam erlebt, um sich kennenzulernen
  • Fähigkeiten der Empathie
    Erarbeitung von Übungen und praktische Umsetzung
  • Aktives Zuhören
    Hilfen, um in einer Klasse die Wertschätzung z. B. von Unterrichtsbeiträgen der Mitschüler zu fördern
  • Wahrnehmung von eigenen Gefühlen und der anderer
    Welche Wörter für Gefühle gibt es eigentlich? Was sagen sie? – Methodische Anregungen und Übungsspiele
  • Entwicklung von Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
    Vorstellung einer Übung zur Teambildung – Training der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie Reflexion der praktischen Übung
  • Förderung von Konfliktfähigkeit
    Um Konfliktfähigkeit zu fördern, ist es neben dem Konfliktlösetraining „Anders streiten“ notwendig, eigene Stärken und Schwächen so wie die von anderen zulassen zu können. Dieses soll mit Übungen und Spielen erprobt werden.

Diese Bausteine ergänzen das Trainingsprogramm „Anders streiten“ zu einer Unterrichtsreihe für ein Schuljahr.

Methoden

  • Gruppenarbeit
  • Rollenspiel
  • Gespräche
  • Übungen nach dem Grundsatz
  • „learning by doing“

Zielgruppe
Diese Veranstaltung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen sowie pädagogisches Personal in der Sekundarstufe (5. und 6. Klasse).

Veranstaltungsdauer
Beginn: Freitag 14. August 2020,
15.00 Uhr bis ca. 21.00 Uhr

Ende: Samstag, 15. August 2020,
9.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

Feste Zeiten
Frühstück       8.00 Uhr
Mittagessen     12.00 Uhr
Abendessen     18.30 Uhr
Kaffeepausen    nach Vereinbarung

Referentinnen
Sabine Esser, Erftstadt
seit 2008 Lehrerin der Sekundarstufe 1, BMM-Trainerin, als Moderatorin in der staatlichen Lehrerfortbildung tätig. Themenschwerpunkte Studien- und Berufswahl, Schulmediation, Soziales Lernen und Gesprächsführung.
Barbara Kreuser, Bonn
Physik- und Mathematiklehrerin an einem Gymnasium, BMM-Trainerin, ausgebildete Mediatorin, seit 2001 Einführung des Bensberger Mediations-Modells und Weiterentwicklung der Streitschlichtung an ihrer Schule.

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.

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