© Rolf Süssbrich, CC-BY-SA 4.0
© Rolf Süssbrich, CC-BY-SA 4.0

Kirchenpracht einer Hansestadt

Das mittelalterliche Soest

Zum heute noch sichtbaren mittelalterlichen Wohlstand Soests trug dessen Lage in der fruchtbaren Börde sowie am ost-westlich verlaufenden Hellweg bei. Nach dem Ende des Mittelalters versank die Hansestadt in einen ökonomischen Dornröschenschlaf. Doch immer noch künden zahlreiche Kirchen der Romanik und der Gotik vom früheren immensen Reichtum der Stadt.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 130,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Brauhaus Zwiebel in Soest;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Mittwoch, 10. April 2019
Busreise ab Bensberg (7.15 Uhr) und Köln (8.00 Uhr) nach Soest.

Schwerelose Romanik
Die Nikolaikapelle aus dem 12. Jh. mit ihrer originalen, in hell-beiger Chiaroscuro-Technik ausgeführten Innenraumbemalung und den kongenialen Fenstern von Johannes Schreiter schaffen einen einzigartig luftig-leichten Raum.

Wehrhafter Stadtpatron
Erzbischof Bruno von Köln gründete im 10. Jh. das St. Patroklistift und erlangte dafür die Gebeine des gleichnamigen Patrons als Kriegsbeute aus Frankreich. Die Kirche beeindruckt durch ihren ottonischen Baubestand und den gewaltigen spätromanischen Turm.

Buntes Mittelalter
Unmittelbar gegenüber erhebt sich über Soests ältestem nachweisbarem Kirchenstandort St. Petri. Die romanische Emporenkirche mit dem wiederum einzigartig gestalteten Vorraum und frühgotischem Staffelchor besitzt großflächige Reste einer Ausmalung des 12. Jh.

Romanisches Schatzkästlein
Die romanische „Hohnekirche“, eigentlich St. Maria zur Höhe, ist wieder von anderer überraschender Gestalt. Die hauptsächlich rekonstruierten Ausmalungen sowie wertvolle Teile der mittelalterlichen Ausstattung, wie das Scheibenkreuz von 1220/30, machen sie zu einem Gesamterlebnis.

Gotische Transparenz
St. Maria zur Wiese ist eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke in Westfalen. Der Hallenbau besticht durch seine mit dem Kölner Dom vergleichbaren Lichtdurchlässigkeit. Das berühmte Westfälische Abendmahl, eine Glasmalerei des frühen 16. Jh.  kennzeichnet die „Wiesenkirche“ als bürgerlichen Gegenentwurf zur erzbischöflichen Stadtherrschaft.
Rückreise nach Köln (ca. 19.15 Uhr) und Bensberg (ca. 20.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.