© Dietmar Rabich, CC-BY-SA 4.0
© Dietmar Rabich, CC-BY-SA 4.0

Künstler. Kunst. Kunstwerke.

Der Bildhauer Bert Gerresheim

Bert Gerresheim, geb. 1935 in Düsseldorf, gehört zu den bekanntesten Bronze-Plastikern Deutschlands. Als gläubiger Christ und Katholik schuf er eine Vielzahl religiöser Bildwerke, die oftmals eine intensive Auseinandersetzung mit Zeit und Geschichte der dargestellten Personen und Ereignisse mitteilen. Kennzeichnend für das Werk Bert Gerresheims sind der in der Materialerscheinung an Auguste Rodin erinnernde Realismus.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 135,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen in der Gaststätte Tonhalle in Düsseldorf-Kaiserswerth;
  • Gespräch mit Bert Gerresheim im Mutter Ey Café;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Mittwoch, 27. März 2019
Busreise ab Bensberg (8.15 Uhr) und Köln (9.00 Uhr) zum Kölner Dom.  
   
Köln-Altstadt
Das Weltjugendtagsdenkmal von 2005 erinnert an die Übergabe des Pontifikates Johannes Pauls II. an Papst Benedikt XVI. Ein Jahr nach der Heiligsprechung (1998) wurde das Edith-Stein-Denkmal enthüllt. Die Heilige ist in ihrem Lebensweg und als Opfer der Shoah wiedergegeben.

Kaiserswerth
Das Epitaph Friedrich Spee (1991) an der Kirche St. Suitbertus ist ein Monument zu Ehren des Mannes, der entscheidend zur Beendigung der Hexenprozesse beigetragen hat.

Pempelfort
An einen Märtyrer des 20. Jh. und exemplarisch an alle christlichen Opfer des Nationalsozialismus erinnert das Maximilian-Kolbe-Kreuz von 1982 am Turm der St. Rochus-Kirche.

Düsseldorf-Altstadt
Das Stadterhebungsmonument von 1988 befasst sich ausführlich mit der Schlacht von Worringen (1288), nach deren Ausgang Graf Adolf V. dem Ort an der Düssel die Stadtrechte verliehen hatte. Das jüngst enthüllte und im Selbstauftrag entstandene Denkmal „Mutter Ey“ (2017) ist Düsseldorfs großer Galeristin und Wohltäterin der Kunststudenten Johanna Ey (1864-1947) gewidmet.

Carlstadt
Fast 100 Jahre währte die Auseinandersetzung um ein Denkmal für den berühmtesten Sohn der Stadt: Heinrich Heine. Gerresheims Arbeit von 1981 setzte der Diskussion ein – allerdings bis heute nicht unumstrittenes – Ende. Mit dem Heine-Denkmal wurde Gerresheim als Monumente-Plastiker bekannt.

Oberbilk
Dem 1854 zum Patron der Arbeit und der Familie erklärten hl. Josef setzte Gerresheim 1990 an der Pfarrkirche St. Josef ein Denkmal. Hier kommt die Absicht des Künstlers auf Lesbarkeit seiner Arbeiten zum Ausdruck.
Rückreise nach Köln (ca. 19.15 Uhr) und Bensberg (ca. 20.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.