Im Herzen Spaniens

Kastilien und Extremadura

Wie in kaum einem anderen Land Europas kreuzten sich in den zentralspanischen Regionen Kastilien und Extremadura die Wege verschiedener Kulturen: Römer und Westgoten haben hier ebenso wie Juden und Araber ihre Spuren hinterlassen, die in Architektur und Kunst, Literatur und Lebensgewohnheiten den Sturm der Reconquista überdauerten. Nach der Rückeroberung durch die christlichen Könige wurde Kastilien zum Zentrum des Reiches, in dem „die Sonne nicht unterging“.
Durch diese historisch so wichtigen Regionen Spaniens führt Sie Matthias Franze und macht mit Ihnen abends Halt vor allem in ausgewählten Paradores und einem ehemaligen Adelspalast mit je eigenem Ambiente, mit je eigener Geschichte. Lassen Sie sich überraschen!

Leistungen

Der Preis für die Ferienakademie beträgt 2.329,00 € pro Person im Doppelzimmer und umfasst:

  • Flug mit Iberia von Düsseldorf nach Madrid sowie zurück inkl. Steuern und Gebühren u. a. für ein Gepäckstück bis 23 kg, das aufgegeben wird (Fluggesellschaft und -zeiten vorbehaltlich möglicher Änderungen; andere Flughäfen auf Anfrage und ggf. gegen Aufpreis);
  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad in ****-Hotels bzw. in ****-Paradores;
  • Frühstücksbuffet in den Hotelrestaurants;
  • Drei-Gänge-Mittagessen inkl. Tischgetränken am 28.9.2019;
  • Abendessen in den Hotelrestaurants oder in örtlichen Restaurants an acht Tagen;
  • Rundreise mit einem Reisebus ab/bis Madrid laut Programm;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörersystems;
  • Reiseleitung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg ab/bis Madrid unter Mitwirkung örtlicher lizenzierter Fachkräfte;
  • Reiseinformationen;
  • Reisepreissicherungsschein.

Hotels
Chinchón:
Der Parador de Chinchón**** ist in einem einstigen Augustinerkloster (17. Jh.)mit schönem Innenhof und gepflegter Gartenanlage eingerichtet. (38 Zimmer; 2 Übernachtungen)
Trujillo: Direkt an der Plaza Mayor ist das Hotel NH Eurostars Palacio Santa Marta**** in einem Palast aus dem 16. Jahrhundert ein sehr guter Ausgangspunkt, den historischen Ort zu entdecken. (50 Zimmer; 1 Übernachtung)
Cáceres: Das Hotel NH Collection Cáceres Palacio de Oquendo**** befindet sich in einem Palast aus dem 16. Jahrhundert unweit der Altstadt, unmittelbar neben der römisch-maurischen Stadtmauer. (86 Zimmer;
2 Übernachtungen)
Jarandilla: Inmitten der beeindruckenden Landschaft der Täler Vera und Tiétar erwartet Sie in einer Burg aus dem 15. Jahrhundert der Parador Jarandilla de la Vera****. (52 Zimmer; 1 Übernachtung)
Salamanca: Der moderne Parador de Salamanca**** befindet sich in einem Gebäude über mehrere Etagen in Hanglage am linken Ufer des Tormes, von hier bietet sich bei gutem Wetter ein schöner Blick auf die Stadt. (110 Zimmer; 1 Übernachtung)
Ávila: Einst wurde der Palacio Piedras Albas direkt an die Stadtmauer angebaut, heute empfängt hier der Parador de Ávila**** die Gäste. (61 Zimmer; 2 Übernachtungen)

Einzelzimmerzuschlag: 499,00 € (Doppelzimmer zur Einzelnutzung)

Ablauf

Dienstag, 24. September 2019
Iberia-Flug von Düsseldorf (12.00 Uhr) nach Madrid (14.40 Uhr).
Aufs Land!
Im Kontrast zum Trubel der Hauptstadt lädt der Parador in der Kleinstadt Chinchón zum Ankommen ein. Mit der mittelalterlichen Plaza Major, dem alleinstehenden Uhrenturm, der Kirche Nuestra Señora de la Asunción und dem von Francisco de Goya gemalten Altarbild „Aufnahme Mariä in den Himmel“ ist Chinchón ein guter Auftakt für die Entdeckungen auf dem Lande.

Mittwoch, 25. September 2019
Jahrtausendstadt Toledo
Der heutige Tag ist dem vielfältigen Erbe Toledos gewidmet: den Synagogen Santa María la Blanca und El Tránsito, dem Sephardischen Museum und dem jüdische Viertel, aber auch den kleinen Moscheebauten, der gotischen Kathedrale oder dem Kloster San Juan de los Reyes. Selbstverständlich gilt es, dem großen Meister El Greco zu gedenken, der hier sein Leben beschloss. Eines seiner Hauptwerke ist in Santo Tomé zu bewundern.

Donnerstag, 26. September  2019
Guadalupe und Trujillo
Erstes Ziel der Fahrt durch das Tajo-Tal ist der Wallfahrtsort Guadalupe, wo in der Marienkapelle seit Jahrhunderten eine schwarze Madonna verehrt wird. Sehenswert ist hier vor allem auch der große Klosterkomplex, dessen Gründung bis in die Zeit der Reconquista zurückreicht. Tagesziel ist das zauberhafte Städtchen Trujillo, das unter Denkmalschutz steht.

Freitag, 27.  und Samstag, 28. September 2019
Im Land der Konquistadoren: Trujillo und Cáceres
Morgens führt ein Spaziergang durch das mittelalterliche Trujillo, Heimat der Eroberer Pizarro und Orellana. Vom Kastell aus eröffnen sich großartige Panoramablicke über die – für Südwestspanien so charakteristische – Dehesa-Landschaft. Später erschließt sich Cáceres als eine der schönsten Städte der Region mit einem historischen Stadtkern, der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Der Rundgang schließt auch den Besuch der Kon-Kathedrale Santa Maria, das Archäologische Museum mit maurischem Wasserreservoir und den Renaissancepalast der Herren von Oquendo ein.
Römisches Mérida
In der kulturell bedeutenden Römerstadt und einstigen Hauptstadt der Provinz Lusitania sind Besuche des eindrucksvoll restaurierten römischen Theaters und des Amphitheaters ebenso ein Muss wie des Archäologischen National-Museums oder das Betrachten der römischen Brücke und der Aquädukte. Nach gemeinsamen Mittagessen mit Köstlichkeiten der Extremadura in Malpartida de Cáceres Besuch des vom deutschen Künstler Wolf Vostell (Fluxus-Bewegung) eingerichteten Museums sowie ein Spaziergang (1 Std./2 km, leichte Steigungen) an der Lagune Barrueco de Arriba.

Sonntag, 29. September 2019
Gelegenheit zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes.
Nationalpark Monfragüe
Im Nationalpark von Monfragüe, lassen sich – mit etwas Glück – die größten Geier-Kolonien Europas beobachten (Auf– bzw. Abstieg zum/vom Kastell: ca. 130 m Höhenunterschied auf 1 km). Ziel ist heute auch der Palast von Yuste am Fuße des Gredos-Gebirges mit Besuch des Klosters der Hieronymus-Mönche mit den Gemächern Karls V. Inmitten der Obstgärten – zwischen Wasserläufen und natürlichen Schwimmbecken sowie eingebettet in eine Naturlandschaft von außergewöhnlicher Schönheit – befindet sich im ehemaligen Palast der Grafen von Oropesasich heute der Parador von Jarandilla****.

Montag, 30. September 2019
Goldenes Salamanca
Fahrt auf landschaftlich beeindruckender Strecke über die kastilische Hochebene in die „goldene“ Universitätsstadt Salamanca, Hochburg spanischer Gelehrsamkeit und eine der schönsten UNESCO-Weltkulturerbestätten Spaniens: Der Spaziergang zeigt die herausragenden Sehenswürdigkeiten: den schönen Monumentalbezirk, die Alte und Neue Kathedrale, den Stefans-Konvent mit der Dominikaneruniversität (von außen), die Casa de las Conchas mit ihrem originellen Baudekor, die Universität mit den historischen Hörsälen, die „Himmelstreppe“ zur Bibliothek sowie die Escuelas Menores mit ihrer betont leichten Architektur – und nicht zuletzt – das lebendige Herzstück der Stadt, die Plaza Mayor, die wohl kunstvollste Platzanlage Spaniens. Vom modernen Parador am linken Ufer des Flusses Tormes bietet sich mit Anbruch der Nacht ein wunderbarer Blick auf das erleuchtete Salamanca.

Dienstag, 1. und Mittwoch, 2. Oktober 2019
Ávila, Stadt der heiligen Teresa
Ganz anders als Salamanca zeigt das klösterlich-karg wirkende, vollständig von einer gewaltigen Mauer umgebene Ávila. Hier lebte und wirkte die Karmelitin und Mystikerin Teresa von Ávila, die hier an vielen Orten präsent ist, wie ein Rundgang durch die Altstadt zeigt (Kathedrale, Basilika San Vicente, Menschwerdungskloster, Geburtshaus Teresas, Aufstieg auf den Mauerkranz).
Segovia: Aquädukt, Alcázar …
Schon von weitem ist der mehr als 17 km lange römische Aquädukt mit 166 Bögen zu sehen, der Wahrzeichen Segovias ist und neben der spätgotischen Kathedrale und dem Alcázar seit 1985 zum Weltkulturerbe zählt. Ein Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen der Altstadt führt auch zur ehemaligen Synagoge, zum Karmeliterkloster mit der Grablege des Mystikers Johannes vom Kreuz und zur Kirche La Vera Cruz.

Donnerstag, 3. Oktober 2019
Adiós!
Iberia-Flug von Madrid (16.05 Uhr) nach Düsseldorf (18.35 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.