© Raimond
Spekking, CC BY SA 3.0
© Raimond Spekking, CC BY SA 3.0

Heinzel, Himmelssäule, R(h)einlaufen

Kunst am Wegesrand für Großeltern und ihre Enkel

Vom Ebertplatz bis zum Rheingarten suchen wir Brunnen, Figuren und merkwürdige Kunstwerke auf. Diese Dinge stehen nicht im Museum, sondern in Straßen und auf Plätzen von Köln, wo sie jeder sehen und sogar anfassen kann. Die Objekte erzählen ihre ganz eigene, spannende Geschichte, die auf den ersten Blick nicht immer erfahrbar ist. Und dann gibt es noch Kunstwerke, bei denen ihre Bedeutung vollkommen unbegreiflich ist. Beim Untersuchen, Umschauen, Ertasten oder Erklettern wird dann vieles plötzlich klarer.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 75,00 € bzw. für Kinder je Lebensjahr 2,00 €, maximal 20,00 € und umfasst:

  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Café Holtmanns im Museum für Angewandte Kunst. Der Innenhof des Cafés ist einer der schönen Plätze der Stadt;
  • Eine kleine Überraschung zum Mitnehmen;
  • Führungen und Eintritte.

Hinweise

  • Die Erkundung lädt Großeltern und ihre Enkelkinder ein, gemein­sam – für Kinder aufbereitet – Kunst im öffentlichen Raum aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.
  • Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren sind bei dieser Erkundung herzlich willkommen.
  • Bitte ein Handtuch und Kleidung zum Wechseln für die Kinder mitbringen. Gerne können die Kinder bei gutem Wetter auch Badesachen unter ihrer Kleidung tragen.
Ablauf

Samstag, 25. Mai 2019
Treffpunkt vor dem Brunnen am Ebertplatz (10.00 Uhr).

Wasser, Schilde, Schiffbruch
Als der Brunnen am Ebertplatz 1977 eröffnet wurde, gehörten Kinder zu den ersten, die ihn in Beschlag nahmen. Die Wasserkinetische Plastik von Wolfgang Göddertz lädt seit 2017 wieder zu Wasserspielen ein. An der Eigelstein-Torburg erinnert ein echtes Schiffswrack an eine Katastrophe. Der kölsche Boor soll dafür sorgen, dass den Kölnern nichts geschieht.

Brunnen ohne Ende
Gleich drei Brunnen stehen um den Dom. Bei der Grundsteinlegung des Taubenbrunnens wurde eine Taube aus Marzipan im Boden versenkt. Der „drüjje Pitter“ ist seit einigen Jahren gar nicht mehr so drüsch wie er heißt. Der Brunnen auf der Domplatte ist bei Kindern an heißen Tagen sehr beliebt. Ein klein wenig weiter erzählt der Heinzelmännchenbrunnen die kölsche Version vom verlorenen Paradies auf Erden.

Alles Stein
Rund um das Römisch-Germanische Museum stehen Grabmäler und Sarkophage mit Reitern, Köpfen und Figuren aus der Römerzeit. Ein riesiger Stein aus Granit heißt „Säule für den Himmel“ und auf dem Heinrich-Böll-Platz gehören die Eisenbahnschiene, die Steine und selbst die Bäume zum Kunstwerk.

Kletterkunst zum Planschen
Der Brunnen von Eduardo Paolozzi ist den Kindern gewidmet. Eine kleine Landschaft aus Wasser, Wannen und Bronzeelementen symbolisiert den Rhein mit den Häusern und Städten an seinen Ufern. Noch während der Festansprache zur Eröffnung im Jahre 1986 tummelten sich Kinder in dem angewärmten Wasser. Hier darf gebadet und geklettert werden.
Ende der Veranstaltung im Rheingarten in Köln (ca. 15.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.