© Alupus (CC BY-SA 3.0)
© Alupus (CC BY-SA 3.0)

Hansestadt und Bischofssitz

Roermond — Schätze historischer Bauten

Die niederländische Stadt an der Grenze zu Deutschland liegt an der Mündung der Rur in die Maas. Schon in der Römerzeit besiedelt, hat Roermond eine sehr bewegte Geschichte hinter sich, von der zeitweiligen Zugehörigkeit zum Herzogtum Geldern über die Zerstörung durch Kaiser Otto IV. 1213 bis zur spanischen, österreichischen und französischen Herrschaft sowie zur deutschen Besetzung 1940-45. 1441 wurde Roermond Hansestadt und trieb über Jahrhunderte erfolgreich Handel. Mit Unterbrechung ist sie seit 1559 Bischofsstadt. Das unter Denkmalschutz stehende Stadtbild mit den eindrucksvollen Kirchen und Handelshäusern spricht von Reichtum und Anspruch.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 124,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörers;
  • Führungen und Eintritte.

Hinweis
Fußweg von mehreren Kilometern durch Roermond.

Ablauf

Donnerstag, 10. Oktober 2019
Busreise von Bensberg (7.45 Uhr) und Köln (8.30 Uhr) nach Roermond.

Münsterkirche
Sie war Teil einer um 1218 von Graf Gerhard IV. von Geldern gestifteten Zisterzienserinnen-Abtei. Die Gesamtanlage war mit dem Westbau 1260 abgeschlossen und zeigt Beziehungen zu Kirchenbauten in Köln, Neuss, Speyer und Aachen. Das Grabmal des geldrischen Herzogs und seiner Gattin Magaretha von Brabant (1230-40), spätgotische Skulpturen und ein Antwerpener Schnitzaltar (um 1520) sind bedeutende Kunstwerke. Diese Kirche ist die einzige spätromanische Kirche in den Niederlanden.

Kathedrale St. Christophorus
Die am Marktplatz gelegene mächtige Kirche wurde 1410 begonnen und im 16. Jh. fertiggestellt. Mit ihren fünf Schiffen und dem dreischiffigen Hallenchor ist sie ein beeindruckendes Bauwerk und wurde 1661 zur Bischofskir­che erhoben. Der 78 m hohe Turm wurde 1945 von deutschen Truppen gesprengt und nach dem Krieg in alter Form wieder errichtet. Beachtenswert ist vor allem das sogenannte Dalheimer Kreuz aus dem 13. Jh.

Minoritenkirche
Die aus dem 15. Jh. stammende ehemalige Franziskanerkirche war nahe der Stadtmauer errichtet worden und besitzt mit ihrer dreischiffigen Halle und den Gewölbemalereien einen stimmungsvollen Raum. Die spätgotische Backsteinarchitektur schaut auf eine wechselvolle Geschichte zurück.

Rückreise nach Köln (ca. 19.00 Uhr) und Bensberg (ca. 19.45 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.