© Rita Hombach
© Rita Hombach

Grüne Paradiese im Kölner Süden

Villengärten in Marienburg

Als der Gutshof Marienburg 1845 vor den Mauern der Stadt erbaut und mit einem großen Landschaftspark umgeben wurde, befand sich hier noch eine ländliche Idylle. Nach vereinzelten Villenneubauten in den 1870er-Jahren begann Ende des 19. Jh. der planmäßige Ausbau zum Villenvorort unter der Leitung von Stadtbaumeister Hermann Joseph Stübben, der um 1930 weitgehend abgeschlossen war. Heute zählt Marienburg zu den wenigen erhaltenen Villenvierteln in Deutschland und zeichnet sich durch die besondere Qualität und Dichte seiner historischen Bauten und Gärten aus. Großzügigkeit und gartenarchitektonische Gestaltung des öffentlichen und privaten Freiraums sind dabei von besonderer Bedeutung für die Gesamtwirkung der Villenkolonie. Der Spaziergang durch das Stadtviertel führt durch private Villengärten, darunter auch den weitläufigen Park der Villa Marienburg, die 1906 schlossartig ausgebaut und um ein Palmenhaus und einen Rosengarten bereichert wurde.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 93,00 € und umfasst:

  • Drei-Gänge-Mittagessen im Restaurant L‘Assaggio in Köln-Marienburg;
  • Führungen und Eintritte.

Hinweise

  • Für diese Erkundung empfehlen wir festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung.
  • Zwischen den einzelnen Programmpunkten werden zum Teil längere Wege zu Fuß zurückgelegt. Eine gewisse Ausdauer ist daher erforderlich.
Ablauf

Dienstag, 28. Mai 2019
Treffpunkt an der Endhaltestelle Buslinie 106 Marienburg-Südpark (Kreuzung Südpark/Leyboldstraße/Pferdmengesstraße) in Köln-Marienburg (10.00 Uhr).

Einblicke in außergewöhnliche Gärten
Namhafte Landschaftsarchitekten, wie Fritz Encke und Heinrich Wiepking-Jürgensmann, formten die Gärten im Einklang mit der Architektur, schufen bewohnbare Gartenräume, die mit Pavillons, Skulpturen, Wasserbecken, Frühlingsblühern, Staudenbeeten und Blütensträuchern abwechslungsreich und opulent ausgestattet sind. Die Gärten der benachbarten Grundstücke dienen zugleich als Hintergrundbild, so dass der Eindruck einer ausgedehnten Parklandschaft entsteht. Eine weitere Aufwertung erfährt die Villenkolonie durch den öffentlich zugänglichen Südpark, der ab 1898 von dem städtischen Gartendirektor Adolf Kowallek angelegt wurde. Hier finden sich noch Überreste der alten Kiefernbestände, die einst den sandigen Boden bedeckten. Sie wurden mit Rhododendren-Stauden unterpflanzt, deren Blütenfülle in dieser Kombination besonders gut zur Geltung kommt.
Ende der Veranstaltung am Südpark in Köln (ca. 17.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.