Gotik. Innovativ. Großartig.

Stilelemente, Bild- und Architektursprache

950 Jahre nach der Weihe der von Bischof Imad errichteten Paderborner Bischofskirche, der romanischen Vorgängerin der heute bestehenden gotischen Kathedrale, zeigt das Diözesanmuseum Paderborn die große kunst- und kulturhistorische Jubiläums-Ausstellung „Gotik – Der Paderborner Dom und die Baukultur des 13. Jahrhunderts in Europa“. Mit hochkarätigen Exponaten, Animationen und 3D-Modellen nimmt die Schau Ideen und Dynamiken jener Zeit in den Blick, vom Bauprozess über bahnbrechende technische Neuerungen bis zu Fragen des Kulturtransfers und des Lebensgefühls.

Leistungen

Der Preis für die Akademietagung beträgt 459,00 € pro Person im Doppelzimmer und umfasst:

  • Busreise ab Köln und Bensberg sowie zurück;
  • 2 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Dusche/WC im Hotel Aspethera***s;
  • Frühstücksbuffet im Hotelrestaurant;
  • Drei-Gänge-Abendmenü an beiden Tagen im Hotelrestaurant;
  • Vorträge, Führungen, Besichtigungen, Eintritte und Gebühren laut Programm;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörer-Systems;
  • Leitung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg ab/bis Köln;
  • Reisepreissicherungsschein.

Einzelzimmerzuschlag: 43,00 €

Hotel
Das Hotel Aspethera ***s (57 Zimmer) befindet sich als Tagungshotel (Stiftung Kolping Forum) mit Restaurant und Sonnenterrasse in ruhiger Lage im Herzen von Paderborn. Der Dom, die Museen und das Rathaus werden in wenigen Gehminuten erreicht.

Ablauf

Sonntag, 14. Oktober 2018
Busreise von Köln (8.00 Uhr) und Bensberg (8.45 Uhr) über Soest und Lippstadt nach Paderborn.

11.30 Uhr | Gotik in Soest und Lippstadt
Besuche und Führungen mit Rainer Thiesen
Die dreischiffige Hallenkirche St. Maria zur Wiese in Soest gilt als eine der schönsten Architekturschöpfungen der Gotik in Westfalen. Beeindruckend ist ihre Anmut, die auch durch die großflächigen farbenprächtigen Glasfenster, von denen die
ältesten ins 14. Jahrhundert datiert werden, geprägt ist. Das berühmteste unter ihnen lässt schmunzeln: Hier ist die Abendmahlsszene regionaltypisch mit Schinken und Bier dargestellt („Westfälisches Abendmahl“).
Die Marienkirche in Lippstadt gehört zu den interessantesten romanisch-gotischen Kirchen in Westfalen und geht auf eine Initiative von Bernhard II. zur Lippe um 1200 zurück. Ist die dreischiffige Halle noch der Romanik verpflichtet, so glänzt der Chor in spätgotischen Formen. Wand- wie auch Gewölbemalereien des 16. Jahrhunderts steigern ebenso den Wert des Kirchengebäudes wie zwei Fenster, die Markus Lüpertz 2017 schuf.
Weiterfahrt zum Hotel Aspethera nach Paderborn

18.30 Uhr | Spaziergang mit Rainer Thiesen
Der Rundgang führt zum Dom, zur Bartholomäuskapelle an der Kaiserpfalz Karls des Großen, die Bischof Meinwerk 1017 von griechischen Bauleuten errichten ließ.

19.30 Uhr | Abendessen im Hotelrestaurant

Montag, 15. Oktober 2018
Frühstück
9.30 Uhr | Vortrag und Gespräch im Libori-Forum
Gotik. Ausstellung. Paderborn.
Konzeption und Höhepunkte der Jubiläums-Ausstellung
Prof. Dr. Christoph Stiegemann, Direktor des Diözesanmuseums Paderborn
Dr. Petra Koch-Lütke Westhues, Kuratorin der „Gotik-Ausstellung“

11.00 Uhr | Führung 1 durch die Jubiläumsausstellung
Von Reims über Paderborn nach Riga
Prinzipien und Prägekraft gotischer Sakralarchitektur
Dr. Petra Koch-Lütke Westhues

14.00 | Führung 2 durch die Jubiläumsausstellung
Reiche Schätze. Fromme Schätze.
Skulpturen, Miniaturen, liturgisches Gerät …
Prof. Dr. Christoph Stiegemann

17.30 Uhr | Vortrag und Gespräch im Libori-Forum
Prachtvoll. Himmelstrebend.
Liturgische Musik der „neuen Zeit“ des 12. und 13. Jahrhunderts
Prof. Dr. Paul Thissen, Leiter des Referats Kirchenmusik im Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn

19.30 Uhr | Abendessen im Hotelrestaurant

Dienstag, 16. Oktober 2018
Frühstück
9.30 Uhr | Besuche und Führungen mit Rainer Thiesen
Der Paderborner Dom St. Maria, St. Liborius und St. Kilian überragt mit dem Westturm die Stadt. Auch wenn sein heutiges Aussehen auf die Umgestaltung des 13. Jahrhunderts zurückgeht, so „scheint“ der Vorgängerbau der Romanik bis heute durch. Neben dem Liboriusschrein richtet sich der Blick auch auf das „Paradiesportal“, das „Hasenfenster“ und den Kreuzgang.
St. Nikolai in Obermarsberg überrascht mit nahezu monumentalem Raumeindruck. Die zweijochige, dreischiffige Hallenkirche mit fast quadratischem Chor entstand im 13. Jahrhundert. Auch im Kapitell-Schmuck und am Maßwerk der Fenster spiegelt sich das Zusammenspiel lokaler und international verbreiteter Architekturformen jener Zeit.

Rückreise nach Bensberg (Ankunft ca. 18.15 Uhr) und Köln (Ankunft ca. 19.00 Uhr)

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.