Einzigartiges Florenz

Glanzvolles Mittelalter und Wiege der Neuzeit

Florenz gilt mit Recht als die Wiege der italienischen Renaissance. Jedoch brachte die Stadt bereits im hohen Mittelalter Kunstwerke von einzigartiger Bedeutung hervor wie das Baptisterium, den Dom oder die großen Ordenskirchen der Franziskaner und Dominikaner. Als später die Kaufmannsfamilie Medici zu einer der mächtigsten Dynastien Italiens aufstieg, beauftragte sie herausragende Künstler wie Ghiberti und Donatello, Brunelleschi und Botticelli, Ghirlandaio und Michelangelo, die für Cosimo den Alten und Lorenzo den Prächtigen arbeiteten und deren Genialität noch heute zu bewundern ist.
Auf engstem Raum begegnen sich so in der Stadt am Arno Mittelalter und Renaissance, spiegelt sich hier im Spannungsfeld zwischen Dante und Macchiavelli der Anbruch einer neuen Weltanschauung wider wie Ihnen der Kunsthistoriker Dr. Andreas Thiel auf ausgedehnten Spaziergängen zeigen wird.

Leistungen

Der Preis für die Ferienakademie beträgt 1.532,00 € pro Person im Doppelzimmer und umfasst:

  • Flug mit Lufthansa von Frankfurt/Main nach Florenz sowie zurück inkl. Steuern sowie Gebühren u. a. für ein Gepäckstück bis 23 kg, das aufgegeben wird (Fluggesellschaft und -zeiten vorbehaltlich möglicher Änderungen);
  • 5 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad im Hotel Santa Maria Novella****;
  • Frühstücksbuffet im Hotelrestaurant;
  • Drei-Gänge-Abendmenü inkl. Tischgetränken in örtlichen Restaurants an drei Abenden;
  • Führungen, Besichtigungen, Eintritte und Gebühren;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörersystems;
  • Transfers mit einem Reisebus zum/vom Flughafen Florenz;
  • Stadtsteuer;
  • Reiseleitung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg ab/bis Frankfurt/Main;
  • Reiseinformationen;
  • Reisepreissicherungsschein.

Hotel
An der verkehrsberuhigten Piazza Santa Maria Novella befindet sich das Hotel Santa Maria Novella**** (71 Zimmer; Dachterrasse) rund 10 Gehminuten vom Dom oder den Uffizien entfernt.

Einzelzimmerzuschlag: 355,00 € (Doppelzimmer zur Einzelnutzung)

Hinweise
Dank der zentralen Lage des Hotels Santa Maria Novella**** verbinden ausgiebige Spaziergänge die Programmpunkte.
Ein Rail&Fly-Ticket zum Preis von 75,00 €/Person kann für die An-/Abreise mit der Deutschen Bahn zum/vom Flughafen Frankfurt/Main vermittelt werden.

Ablauf

Freitag, 1. März 2019  
Benvenuti a Firenze!
Flug mit Lufthansa von Frankfurt/Main  (12.15 Uhr) nach Florenz (13.40 Uhr) und Fahrt mit einem Reisebus zum Hotel Santa Maria Novella****. Ein erster Rundgang führt zum Dom Santa Maria del Fiore mit Giottos Campanile und dem Baptisterium San Giovanni auf die Piazza Signoria mit dem Palazzo Vecchio, der das profane Machtzentrum der Stadt ist.

Samstag, 2. März 2019  
Im Banne der Medici
San Lorenzo, Brunelleschis erster Sakralbau, wurde auch als Grablege für die Medici errichtet: Hier ruhen in der Alten und der Neuen Sakristei die Großen des Geschlechtes. Die Skulpturen Michelangelos für die Medici sind Meisterwerke des genialen Manieristen, sie sind ein Höhepunkt der abendländischen Kunst und entziehen sich einer Einordnung. In märchenhafter Lyrik leuchten Gozzolis Fresken in der Palastkapelle der Medici mit dem goldenen „Zug der Heiligen Drei Könige“.
Glanzvoll: die Uffizien
In Vasaris Verwaltungspalast des Großherzogtums befinden sich die Uffizien, eine der weltweit glanzvollsten Gemäldegalerien: Giottos, Duccios und Cimabues monumentale „Madonnen“ eröffnen hier den Reigen mit hochgotischen Altartafeln (um 1300), Martinis „Verkündigung“ und Fabrianos „Anbetung“ zeigen die Blüte spätgotischer Malerei (gegen 1400). Alle Meister der Renaissance sind in dieser Sammlung mit Hauptwerken vertreten. Botticellis Werke – wie die „Geburt der Venus“ und „Der Frühling“ – sind nur hier vollständig zu studieren. Hier können Frühwerke von Leonardo und Raffael oder Werke des Malers Michelangelo bewundert werden. Werke von Tizian und Bronzino stehen dann für den Ausklang der Blütezeit gegen 1550.

Sonntag, 3. März 2019  
Gelegenheit zum Besuch eines katholischen Gottesdienstes.
Bei den Dominikanern und jenseits des Arno
In der Dominikanerkirche Santa Maria Novella gestaltete Masaccio mit dem Fresko „Trinität“ ein frühes Werk der Renaissance. Zentralperspektive und klarer Bildaufbau dieser Kirche künden von den neuen Ideen des Architekten Brunelleschi, der auch die Domkuppel schuf. Eine Generation später verwandelte Ghirlandaio für die Familie Tornabuoni die Chorkapelle souverän in eine Bühne für den Adel der Stadt. Der Nachmittagsspaziergang führt über den Arno und den Bezirk von Santo Spirito zum Palazzo Pitti (Außenbesichtigung). Über die berühmte Ponte Vecchio und den Mercato Nuovo wird schließlich wieder die Piazza Signoria erreicht und ein Besuch des Palazzo Vecchio beschließt den Tag.

Montag, 4. März 2019   
Der Stolz der Dominikaner und der Schatten der Domkuppel
Im Dominikanerkloster San Marco schuf Fra Angelico zu Beginn der Renaissance Fresken von großer Harmonie und farblicher Schönheit. In schlichten Mönchszellen erblühen hier die Evangelien von der „Verkündigung“ bis zur „Auferstehung“. Marmorne Blüten dagegen finden sich auf den barocken Edelsteinintarsien in der Sammlung der Dombauhütte. In der neuen Domopera lässt sich – an den „Paradiespforten“ Pisanos und Ghibertis sowie an der Domplastik, die u. a. Donatello und Luca della Robbia gestalteten – der Weg von der Gotik in die Renaissance eindrucksvoll nachvollziehen. Während Brunelleschis geniale Domkuppel das Wahrzeichen der Stadt ist, beeindruckt die um Jahrhunderte ältere Kuppel des romanischen Baptisteriums durch prachtvolle florentinisch-byzantinische Mosaiken.

Dienstag, 5. März 2019  
Skulptur der Renaissance und das Pantheon der Republik
Die bedeutendsten Bildhauer von Florenz geben sich im alten Justizpalast, dem Bargello, ein Stelldichein: Donatellos „David“ und Ghibertis „Isaakopfer“, Michelangelos „Bacchus“ und Della Robbias „Madonna“ sind hier zu bestaunen. Nirgendwo ist die Entwicklung von den Anfängen der Renaissance über den Manierismus bis zur Schwelle des Barock daher besser zu verfolgen als hier. Doch Kunsthandwerk und ein kleiner Schatz spätantiker und karolingischer Elfenbeinen zeigen, dass auch 1 000 Jahre vor der Renaissance in Italien kunstfertige Meister tätig waren. Die Franziskanerkirche Santa Croce gilt als Pantheon der Großen der Stadt und birgt u. a. Grab-Denkmale von Giotto und Galilei, von Dante und Michelangelo. Trotz der überreichen Ausstattung atmet die Kirche durch die gotischen Meisterwerke Cimabues und Giottos franziskanischen Geist.

Mittwoch, 6. März 2019
Arrivederci Firenze!
Nach einem letzten Sparziergang Fahrt mit dem Reisebus zum Flughafen Florenz und Flug mit Lufthansa  (14.15 Uhr) nach Frankfurt/Main (15.55 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.