© Wikipedia, gemeinfrei
© Wikipedia, gemeinfrei

„Durchschreite das Feuer nie!“

„Die Walküre“ von Richard Wagner

Göttervater Wotan hat nach dem Einzug in Walhall mit verschiedenen Frauen neun Walküren gezeugt, die ihm die gefallenen Helden von allen Schlachtfeldern zu einer schlagkräftigen Privatarmee rekrutieren. Mit ihr stellt er sich gegen Alberich, dem er den machtverheißenden Ring entlockt hat, und der sich nun rächen will.

Aber: Nur eine neue, schuldlose Generation kann eine neue Weltordnung begründen. Wotan setzt dazu auf die Liebe des Zwillingspaares Siegmund und Sieglinde. Doch Wotans Frau Fricka verlangt Siegmunds Tod durch die Hand Brünnhildes, denn als Schutzherrin der Ehe und Familie kann sie Ehebruch und Inzest nicht dulden.

Brünnhilde, Wotan Lieblingstocher, verweigert Wotan allerdings den Gehorsam. Aus Mitleid mit dem jungen Paar rettet sie zumindest Sieglinde und deren ungeborenes Kind – und erfüllt damit den heimlichen Wunsch ihres Vaters, auch wenn dieser sie dafür bestrafen muss und auf dem Walkürenfelsen in ewigen Schlaf versetzt. Mit einem ewigen Feuer umgeben, schläft sie dort, bis ein Sterblicher, der die Furcht nicht kennt, das Feuer durchschreiten und sie erlösen wird.

Leistungen

Der Preis für das Philosophisches Seminar beträgt 120,00 € und umfasst:

  • Tagungsbeitrag;
  • Abend- und Mittagessen als Buffet,
  • Mineralwasser im Tagungsraum;
  • Kaffee- und Teepausen;
  • Übernachtung und Frühstück;
  • Bustransfer Bensberg – Düsseldorf – Bensberg;
  • Eintrittskarte für die Oper „Die Walküre“ in der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf im Wert von 55,30 € (Preisgruppe A) oder 51,40 € (Preisgruppe B) oder 44,90 € (Preisgruppe C), inkl. Vorverkaufsgebühr.

Bitte geben Sie Ihren Kartenwunsch mit Angabe der Preisgruppe bei der Anmeldung an. Erfolgt keine Angabe, legen wir die Opernkarte im Wert von 55,30 € zugrunde. Ergibt sich eine Differenz, wird diese bei der Rechnungsstellung berücksichtigt. Die jeweiligen Kontingente sind begrenzt.

Ablauf

Samstag, 17. Februar 2018

11.00 Uhr    
Begrüßung und Einführung

„Jauchzend grüßt sich das junge Paar, vereint sind Liebe und Lenz!“
Die Handlung der Walküre und ihre verwickelte Vorgeschichte. Der Gesangsstil in der Walküre: Zwischen „Wagner-Ton“ und „Belcanto“?
Prof. i. R. Dr. Albrecht Goebel, Fachbereich Musik, Universität Koblenz

12.30 Uhr    
Mittagessen

13.30 Uhr    
„Hojotoho-Heiaha – Hierher mit dem Roß!“
Der „Walküren-Ritt“: ein Gesamtkunstwerk im Kleinen. Richard Wagner unter biographischem Aspekt: Seine „künstlerischen“ Geschwister
Prof. i. R. Dr. Albrecht Goebel, Fachbereich Musik, Universität Koblenz

14.45 Uhr    
Kaffee- und Teepause

15.30 Uhr    
Fahrt nach Düsseldorf zur Deutschen Oper am Rhein

17.00 Uhr    
Die Walküre
Erster Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner
Besuch der Aufführung in der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf

Musikalische Leitung: Axel Kober
Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf
Dramaturgie: Bernhard F. Loges

Ausführende:
Siegmund: Corby Welch; Hunding: Sami Luttinen; Wotan: Simon Neal; Sieglinde: Elisabet Strid; Brünnhilde: Linda Watson; Fricka: Renée Morloc; Helmwige: Josefine Weber; Gerhilde: Jessica Stavros; Ortlinde: Katja Levin; Waltraute: Katarzyna Kuncio; Siegrune: Zuzana Sveda; Roßweiße: Maria Hilmes; Grimgerde: Katharina von Bülow; Schwertleite: Evelyn Krahe; Orchester: Düsseldorfer Symphoniker

22.00 Uhr    
Ende der Aufführung und Rückfahrt nach Bensberg

Sonntag, 18. Februar 2018

Frühstück für Übernachtungsgäste
ab 7.00 Uhr

9.30 Uhr    
„Die szenischen Bilder, auf denen das Auge des Meisters geruht …“
Zur Inszenierungsgeschichte von Richard Wagners Walküre von 1876 bis heute
Prof. Dr. Arnold Jacobshagen, Institut für Historische Musikwissenschaft, Hochschule für Musik und Tanz Köln

11.00 Uhr    
Kaffee- und Teepause

11.30 Uhr    
Einblicke in die Werkstatt
„Die Walküre“ in Düsseldorf
Gespräch mit
Dr. Bernhard F. Loges, Dramaturg an der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf

13.00 Uhr 
Mittagessen

14.00 Uhr    
Ende der Tagung

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.