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Dresdens Glanz

Kunst und Musik im „Elbflorenz“

Dresden beeindruckt durch ein pulsierendes Kulturleben und eine besondere Konzentration von Gemäldegalerien, architektonischen Schätzen und Kulturgütern. Denn unter August dem Starken wurde die Stadt an der Elbe als Residenz ausgebaut und zum Juwel des Spätbarocks. Sein Kunstinteresse und seine Begeisterung für den Orient begründeten hier die hochkarätigen Sammlungen.
Nach starker Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg gelang ein eindrucksvoller Wiederaufbau. So zeigen sich die historischen Viertel diesseits und jenseits der Elbe seitdem als je homogene Ensembles, die Besucher aus der ganzen Welt anziehen.
Auch die Musik vermag Akzente zu setzen. Für Sie ausgewählt haben wir Besuche der Oper „Nabucco“ in der Semperoper, in der 2016 neu eröffneten Staatsoperette sehen Sie „Die lustige Witwe“ von Franz Léhar. Konzertbesuche in der Frauenkirche sowie im Kulturpalast – hier spielen das Dresdner Festspielorchester und der Violonist Jan Vogler – runden die Eindrücke ab.

Leistungen

Der Preis für die Ferienakademie beträgt 1.375,00 € pro Person im Doppelzimmer und umfasst:

  • 6 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad im Steigenberger Hotel de Saxe****;
  • Frühstücksbuffet im Hotelrestaurant;
  • Tellergericht am 30.5.2019;
  • Drei-Gänge-Abendmenü oder -buffet im Hotelrestaurant an zwei Tagen;
  • Weinprobe und Drei-Gänge-Abendmenü am 31.5.2019 im Restaurant von Schloss Wackerbarth;
  • Führungen, Besichtigungen, Eintritte und Gebühren laut Programm;
  • Festspielarrangement (258,50 €): Oper am: 28.5.2019 (PG 2), Operette am 29.5.2019 (PG 2), Konzert am 30.5.2019 (PG 2), Konzert am 1.6.2019 (PG 1);
  • Fahrten mit einem Reisebus am 31.5.2019 laut Programm;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörersystems;
  • Kulturförderabgabe;
  • Reiseleitung der Thomas-Morus-Akademie Bensberg unter Mitwirkung örtlicher Fachkräfte in den Museen;
  • Reiseinformationen;
  • Reisepreissicherungsschein.

Hotel
Das Steigenberger Hotel de Saxe**** (185 Zimmer; Wellnessbereich) besticht durch die zentrale Lage in der Dresdner Altstadt vis-à-vis der Frauenkirche. Das Haus verfügt über ein Restaurant mit Balkon und Blick auf die Frauenkirche.

Einzelzimmerzuschlag: 315,00 € (Doppelzimmer zur Einzelnutzung)

Festspielarrangement
Dienstag, 28.5.2019
Semperoper: Nabucco. Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi

Mittwoch, 29.5.2019
Staatsoperette: Die lustige Witwe. Operette von Franz Léhar

Donnerstag, 30.5.2019
Kulturpalast: Konzert mit dem Dresdner Festspielorchester und Jan Vogler (Violoncello)
Dirigent: Stéphane Denève
Programm: Hector Berlioz: Ouvertüre zur Oper „Les Francs-juges“ op. 3; Camille Saint-Saëns: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33; Hector Berlioz „Symphonie fantastique“ op. 14

Samstag, 1.6.2019
Frauenkirche: Festliche Trompeten und Corno da caccia Konzerte
Programm: Werke von Mozart, Händel, Vivaldi …
Mitwirkende: Virtuosi Saxoniae
Trompete und Leitung: Ludwig Güttler

Ablauf

Montag, 27. Mai 2019
Willkommen in Dresden!
Individuelle Anreise nach Dresden zum Steigenberger Hotel de Saxe****-.

16.30 Uhr | Spaziergang
Frauenkirche, Semperoper, Elbe …
Erste Impressionen vermittelt ein Rundgang.

Dienstag, 28. Mai 2019
Der Tag ist ausführlichen Besuchen von zwei herausragenden Kunst-Sammlungen gewidmet.
Gemäldegalerie Alter Meister
Der internationale Ruhm des Hauses gründet auf Meisterwerken wie Raffaels „Sixtinische Madonna“, Giorgiones „Schlummernde Venus“, Correggios „Heilige Nacht“, Cranachs „Katharinenaltar“, Vermeers „Briefleserin“ oder Bellottos „Ansichten der Dresdener Altstadt“. Der Rundgang durch die hohen Räume gleicht somit einer Begegnung mit meisterhaft in Szene gesetzten vielfach reproduzierten Bekannten.
Albertinum
Meisterwerke aus dem Bestand der Galerie Neue Meister und der Skulpturensammlung aus Romantik, Impressionismus, Expressionismus, Neuer Sachlichkeit und Gegenwart sind hier zu bestaunen: Skulptur trifft auf Malerei, Ost auf West. Skulpturen stehen meist auf schlichten schwarzen Sockeln frei im Raum, sodass außergewöhnliche Sichtweisen möglich sind.
abends I Semperoper
Oper Nabucco von Guiseppe Verdi

Mittwoch, 29. Mai 2019
Bürgerlich, romantisch, modern: die Dresdner Neustadt
Weithin sichtbar prägt der 87,5 m hohe Turm der protestantischen Dreikönigskirche weithin das Bild der Inneren Neustadt. Der Bau entstand zwischen 1732 und 1739, zu jener Zeit, als die Residenz auf Neustädter Seite einheitlich (neu) gestaltet wurde. Anfang der 1990er Jahre fand hier das „Totentanzrelief“, das eines der bedeutendsten plastischen Renaissance-Denkmäler in Dresden ist, einen dauerhaften Platz. In die Höfe der Bürgerhäuser der Inneren und Äußeren Neustadt laden die Kunsthofpassage und die Passagen des Kunsthandwerks ein: Hier gehen Kunst und Architektur eine spannende Verbindung ein, hier siedelte sich eine junge Kunsthandwerkerszene an.
Die Neue Synagoge
Das preisgekrönte Gebäude, das am 9.11.2001 eröffnet wurde, befindet sich am Ort der Alten Synagoge, die Gottfried Semper entwarf – und die 1938 niederbrannte.
abends I Staatsoperette
Operette Die lustige Witwe von Franz Lehár

Donnerstag, 30. Mai 2019
Verspielt, kostbar: Historisches und Neues Grünes Gewölbe  
Aktuelle Höhepunkte des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Residenzschlosses sind das wiedereröffnete Historische und das Neue Grüne Gewölbe. Heute ist das Historische Grüne Gewölbe als spätbarockes Gesamtkunstwerk wieder erlebbar, wie es einst August der Starke als Zeichen der Machtentfaltung errichten ließ. Hier sind 3 000 Meisterwerke der Juwelier- und Goldschmiedekunst, Kostbarkeiten aus Bernstein und Elfenbein sowie Edelsteingefäße und kunstvolle Bronzestatuetten vor reich verzierten und verspiegelten Schauwänden zu bewundern. Das Neue Grüne Gewölbe birgt weitere 1 000 Kunstschätze, darunter auch das mit mehr als 5 000 Edelsteinen ausgestattete Tableau „Am Hofe des Großmoguls“. Das Kügelgenhaus in der Nähe des Neustädter Marktes atmet authentisches Flair der Zeit von August dem Starken. Bei Rekonstruktionsarbeiten in den 1970er Jahren wurden unter später eingezogenen Stuckdecken reich bemalte Holzdecken aus dem 17. Jahrhundert freigelegt. Das kulturhistorisch wertvolle Bürgerhaus birgt zudem das Museum der Dresdner Romantik.
abends I Kulturpalast
Konzert mit Werken von Berlioz und Saint-Saens

Freitag, 31. Mai 2019
Herrschaftlich, glänzend: Meißen
Keimzelle Sachsens war im hohen Mittelalter die Markgrafschaft Meißen: Die Albrechtsburg mit dem hochgotischen Dom zeugt noch heute von der engen Bindung von Staat und Kirche, besonders hervorgehoben durch die Stifterfiguren Kaiser Ottos und Kaiserin Adelheids, die der Werkstatt des Naumburger Meisters zugeschrieben werden. Ein Besuch von Meißen ohne Besuch der berühmten Manufaktur wäre unvollständig;  hier „erfand“ vor 200 Jahren Johann Friedrich Böttger das europäische Hartporzellan. Vor den Toren der Stadt überrascht das sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth als einzigartiges Ensemble aus barocker Schloss- und Gartenanlage, historischer Weinkulturlandschaft sowie moderner Wein- und Sektmanufaktur.

Samstag, 1. Juni 2019
Die Hof- und die Frauenkirche
Während die Hofkirche kurfürstliche Grabstätte und jüngster Barockbau der Stadt u. a. mit einer Rokokokanzel von Balthasar Permoser aufwartet, ist die evangelisch-lutherische Kirche Unserer Lieben Frau mit ihrer „Steinglocke“  Wahrzeichen der Stadt. Nach vollständigen Zerstörung des Gotteshauses am 13.2.1945 wurde sie ab den 1990er Jahren wiederaufgebaut, 2005 feierlich wiedereröffnet und wurde zum Wahrzeichen für Toleranz und Frieden.
abends I Frauenkirche
Festliche Trompetenklänge

Sonntag, 2. Juni 2019
Auf Wiedersehen Dresden!
Individuelle Rückreise.

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.