© Superbass, CC BY 3.0
© Superbass, CC BY 3.0

Die große und die kleine Maria

Romanische Kirchen für Großeltern und ihre Enkel

„Maria ist die Mama von Jesus!“ – so lernen viele christliche und muslimische Kinder die junge Frau aus Nazareth von vor 2000 Jahren kennen. Da aber Maria einen Propheten oder, wie wir Christen sagen, Gottes Sohn zur Welt brachte, war sie nicht irgendeine Mutter, sondern selbst etwas Besonderes. Maria als Beschützerin, Maria als die Königin des Himmels oder Maria als die Retterin der Seelen – das sind die großen Bedeutungen, die sie im Laufe der Zeit im Christentum bekam. Die beiden romanischen Kirchen St. Maria im Kapitol und St. Maria in Lyskirchen in Köln erzählen dies.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 75,00 € und umfasst:

  • Zwei-Gänge-Mittagessen in der Brauerei Zur Malzmühle am Heumarkt;
  • Eine kleine Überraschung zum Mitnehmen;
  • Führungen und Eintritte.

Preis
75,00 € für Erwachsene
Kinder zahlen je Lebensjahr: 2,00 €, maximal 20,00 €

Hinweise
Die Erkundung lädt Großeltern und ihre Enkelkinder ein, gemeinsam – für Kinder aufbereitet – die Kirchen St. Maria im Kapitol und St. Maria in Lyskirchen aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.
Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren sind bei dieser Erkundung herzlich willkommen.

Ablauf

Samstag, 14. April 2018
Treffpunkt vor der Kirche St. Maria in Lyskirchen in Köln (10.30 Uhr).
St. Maria in Lyskirchen
In dieser kleinsten der großen romanischen Kirchen können wir Maria in den Glasfenstern sehen. Es gibt 500 Jahre alte Fenster, und eines, das gerade mal 30 Jahre zählt. Dort tritt Maria gemeinsam mit dem heiligen Nikolaus als Beschützerin der Schiffsleute auf. Die Kirche steht nämlich nicht nur nah am Hafen, sondern auch am tiefsten Punkt der Stadt, und so ist es gut, wenn zwei Heilige nach dem Rechten sehen. Denn wenn es Hochwasser gibt, dann zuerst hier. Die freundlich lächelnde „Schiffermadonna“ hält uns deshalb ihren fröhlichen Säugling entgegen: „Alles wird gut“, will sie damit sagen.
St. Maria im Kapitol
Die 1000 Jahre alte Kirche ist speziell der „Maria Theotokos“ geweiht, das heißt: der Gottgebärerin. Die ganze Kirche berichtet die Geschichte von Bethlehem. Hier darf man sich immer wie zu Weihnachten fühlen. Auf einer Holztür sind die Geburt und der grausame Kindermord unter König Herodes dargestellt. Bilder von Maria als der siegreichen Königin mit dem kleinen Jesus auf dem Arm, oder wie sie zärtlich mit ihrem Kind schmust, finden sich hier. An einer Wand hängen Marias riesige Knochen. In Wahrheit sind das Knochen eines Wals, die man im Mittelalter hier ausgegraben hat.
Ende der Veranstaltung an der Kirche St. Maria im Kapitol (ca. 15.30 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.