© Stadt Gelsenkirchen
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Die andere Seite des Ruhrgebiets

Moderne Kunst in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen bietet mehr als Schalke und stillgelegte Kohlegruben. Die Stadt wurde früher wegen der Fackeln in den Kokereien auch „Stadt der tausend Feuer“ genannt. Zahlreiche Zechen und Kokereien prägten das Stadtbild. Der Strukturwandel ging hier etwas langsamer voran. Seit vielen Jahren wandelt sich die Stadt auch in Kunst und Kultur. Besonders der Bau des Musiktheaters, an dem Künstler wie Yves Klein und Jean Tinguely beteiligt waren, förderte ein nachhaltiges Engagement auf diesem Gebiet. Der Grundstein wurde bereits 1931 mit der Gründung der Künstlersiedlung Halfmannshof gelegt.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 129,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Köln und Bensberg sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant Hof Holz in Gelsenkirchen;
  • Führung durch die Buchbinderei Dietmar Klein;
  • Führung durch die Künstler­siedlung Halfmannshof und das Kreativquartier Ückendorf durch Dr. Volker Bandelow, Referatsleiter Kultur der Stadt Gelsenkirchen;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Dienstag, 12. März 2019
Busreise ab Köln (7.45 Uhr) und Bensberg (8.30 Uhr) nach Gelsenkirchen.   

Kunstmuseum Gelsenkirchen
Das moderne Kunstmuseum zeigt vor allem die Kunst des späten 20. Jh. Hier wird eine in Deutschland einzigartige Sammlung kinetischer Kunst präsentiert. Die oft wie Mobiles gestalteten Arbeiten befassen sich mit Bewegung, Licht und Klang. Das Interesse an Kinetik rührt nicht zuletzt daher, dass die Künstlergruppe ZERO aus Düsseldorf in den 1960er-Jahren in Gelsenkirchen ausstellte. Die Kinetische Abteilung zeigt u. a. Arbeiten von Heinz Mack und Günther Uecker.

Schloss Horst
Steinerner Zeuge der Vergangenheit ist Schloss Horst, eines der bedeutendsten Renaissanceschlösser Westfalens. Die Dauerausstellung des Museums zeigt neben Teilen des Fassadenschmucks Stücke der Portale und Kamine sowie Grabungsfunde. Thema ist das Leben und Arbeiten im Zeitalter der Renaissance.

Skulpturenwald Rheinelbe
Im Skulpturenwald Rheinelbe gehen Kunst, Natur und Industriegeschichte eine Verbindung ein: Hier werden Kunstwerke und Installationen des verstorbenen Künstlers Herman Prigann präsentiert. Das ehemalige Umspannwerk ist heute das größte Forsthaus des Ruhrgebiets.

Künstlersiedlung Halfmannshof / Kreativquartier Ückendorf
Die Künstlersiedlung gehört zu den ältesten dieser Art in Deutschland. Nach dem Bauhaus-Prinzip wurden hier Wohnraum und Ateliers für Künstler und Kunsthandwerker geschaffen. Bis Ende 2012 war der Halfmannshof eine Hofgemeinschaft. Danach wandelte sich die Siedlung zu einer Wohn- und Arbeitsstätte unterschiedlicher Kunstschaffender und ist Teil des Kreativquartiers Ückendorf. Das Atelier für Bucheinband von Dietmar Klein befindet sich seit 1979 in der Künstlersiedlung Halfmannshof.
Rückreise nach Bensberg (ca. 19.45 Uhr) und Köln (ca. 20.30 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.