© Torsade de Pointes, CC0
© Torsade de Pointes, CC0

In der belgischen Provinz Limburg

Hasselt und der Haspengau

Diese leicht wellige Landschaft in Belgisch-Limburg wird seit jeher landwirtschaftlich intensiv genutzt. Sie erstreckt sich bis nach Löwen, Namur, Lüttich und grenzt im Norden an das flämisch-niederländische Sprachgebiet sowie an den wallonisch-französischen Raum im Süden. Malerische Dörfer, Städte, Hofanlagen und Herrensitze geben dem Landstrich einen besonderen Charme.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 124,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Bereitstellung eines Funk-Kopfhörers;
  • Führungen und Eintritte.

Hinweis
Fußweg von mehreren Kilometern durch Hasselt und Sint Truiden.

Ablauf

Mittwoch, 16. Mai 2018
Busreise ab Bensberg (7.30 Uhr) und Köln (8.15 Uhr) nach Hasselt.
Hasselt an der Demer
Als Hauptstadt der belgischen Provinz Limburg, inmitten ausgedehnter Obstbaugebiete gelegen, ist Hasselt ein Zentrum der Nahrungsmittelindustrie und in jüngerer Zeit auch der Mode. Historische Bauwerke und Plätze, Museen, Boutiquen, Restaurants und Cafés vermitteln der Innenstadt ein ganz eigenes Flair. Nicht nur wegen des Genevers gilt Hasselt als „Stadt für Genießer“. Sehenswert sind der Grote Markt mit dem beeindruckenden Renaissance-Fachwerkhaus „Het Sweert“ von 1659, der Groenplaats mit dem Stadhuis von 1630, die St. Quintinus-Kathedrale, die 1728-1740 erbaute Liebfrauenkirche sowie der Beginenhof mit seinen Backsteinhäusern in Maasland-Renaissance.
Sint Truiden
Um den Grote Markt, einem der größten Marktplätze des Landes, scharen sich das Rathaus (17. Jh.) mit dem Belfried, die Liebfrauenkirche (14./15. Jh.) und die Minderbroederskerk mit schöner Rokoko-Ausstattung. Der 1258 gegründete und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Beginenhof St. Agnes mit den Bauten des 17./18. Jh. macht in der gotischen Kirche mit den kürzlich entdeckten reichen Wandmalereien des 13. bis 16. Jahrhunderts bekannt.
Zoutleeuw
Die St. Leonhard-Kirche in Zoutleeuw, die als eine der wenigen Kirchen von Bildersturm und Plünderungen verschont blieb, besitzt eine seltene vollständige Ausstattung von hohem Kunstwert aus der Zeit um 1500. Zwischen roten Backsteinhäusern, dem Stadthaus und den Tuchhallen steht die von mehreren gotischen Jahrhunderten geprägte Kirche. Dieser Pilgerort ist voll von Kunstschätzen: Schnitzaltäre, Skulpturen, Hl. Grab und das 18 m hohe steinerne Sakramentshaus mit seinen mehr als 200 heiligen Gestalten von 1551.
Rückreise nach Köln (ca. 20.00 Uhr) und Bensberg (ca. 20.45 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.