© pixabay, gemeinfrei
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Das Miteinander stärken und Verantwortung übernehmen

Bausteine sozialen Lernens in der Sekundarstufe I und der Grundschule

„Hier gehe ich gerne hin!“ – das ist ein Satz, den sich Lehrer und Schüler wünschen, wenn sie von der Klasse sprechen. Aber wie können Sie dieses Ziel mit Ihren Schülern erreichen? Gerade in der Schule sind soziale Kompetenzen notwendige Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander. Dazu gehören die Fähigkeiten der Empathie, des aktiven Zuhörens, der Wahrnehmung von eigenen Gefühlen und deren anderer, ein angemessener Umgang damit, die Entwicklung von Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit und die Förderung von Konfliktfähigkeit. All dies sind zugleich Voraussetzungen für die Schulmediation. Wie können Lehrerinnen und Lehrer diese Fähigkeiten bei ihren Schülern entwickeln und unterstützen?

Leben und Lernen in der Schule ist vor allem auch Beziehungsarbeit. Der Workshop zum sozialen Lernen möchte deshalb dazu befähigen, die Gruppenentwicklung innerhalb einer Klasse zu fördern, die Sozialkompetenz der Schüler zu steigern, kooperative Zusammenarbeit zu stärken und die Arbeitsproduktivität der Klasse zu erhöhen.

Dazu sollen praktische Übungen, Arbeitsmaterialien und Kopiervorlagen vorgestellt, erstellt und praktisch ausprobiert werden. Es ist wichtig, die Übungen selber erlebt zu haben, um einschätzen zu können, wann was zielführend im Unterricht eingesetzt werden soll. Im
Anschluss an die Veranstaltung liegt Ihnen dann Ihre erarbeitete und praktisch erprobte
Broschüre vor.

Leistungen

Der Kostenbeitrag für die Veranstaltung beträgt 206,00 € und umfasst:

  • Tagungsbeitrag,
  • Materialien,
  • Mineralwasser im Tagungsraum,
  • Verpflegung und Übernachtung.

Tagungsort
Die Veranstaltung findet statt im Kardinal-Schulte-Haus, Sitz der Thomas-Morus-Akademie Bensberg. Das Kardinal-Schulte-Haus ist ein modernes Konferenzhotel des Erzbistums Köln, ruhig gelegen in einer 8 ha großen Parkanlage, auf einer kleinen Anhöhe in Bensberg (20 km östlich von Köln). Bei klarem Wetter beeindruckt der Panoramablick vom „Bergischen Balkon“ über die Kölner Bucht. Das Haus verfügt über insgesamt 44 Einzelzimmer sowie 106 Doppel- und Zweibettzimmer, jeweils ausgestattet mit TV und Radio, Safe, kostenfreiem WLAN und Bad mit Dusche/WC und Fön. (www.k-s-h.de)

Ablauf

Themen und Ziele

  • Sich kennen lernen
    Übungen für die erste Phase, die eine Klasse/Gruppe gemeinsam erlebt, um sich kennenzulernen
  • Fähigkeiten der Empathie
    Erarbeitung von Übungen und praktische Umsetzung
  • Aktives Zuhören
    Hilfen, um in einer Klasse die Wertschätzung z. B. von Unterrichtsbeiträgen der Mitschüler zu fördern.
  • Wahrnehmung von eigenen Gefühlen und der anderer
    Welche Wörter für Gefühle gibt es eigentlich? Was sagen sie? – Methodische Anregungen und Übungsspiele
  • Entwicklung von Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
    Vorstellung einer Übung zur Teambildung – Training der Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie Reflexion der praktischen Übung
  • Förderung von Konfliktfähigkeit
    Um Konfliktfähigkeit zu fördern, ist es neben dem Konfliktlösetraining „Anders streiten“ notwendig, eigene Stärken und Schwächen so wie die von anderen zulassen zu können. Dieses soll mit Übungen und Spielen erprobt werden.

Diese Bausteine ergänzen das Trainingsprogramm „Anders streiten“ zu einer Unterrichtsreihe für ein Schuljahr.

Methoden

  • Gruppenarbeit
  • Rollenspiel
  • Gespräche
  • Übungen nach dem Grundsatz
  • „learning by doing“

Zielgruppe
Diese Veranstaltung richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, Sonderpädagogen und Sonderpädagoginnen sowie pädagogisches Personal der Grundschule und der Sekundarstufe (5. und 6. Klasse).

Veranstaltungsdauer
Beginn: Freitag 22. März 2019,
15.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Ende: Samstag, 23. März 2019,
9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Feste Zeiten
Frühstück       8.00 Uhr
Mittagessen     12.00 Uhr
Abendessen     18.30 Uhr
Kaffeepausen    nach Vereinbarung

Referentinnen
Sabine Esser, Erftstadt
seit 2008 Lehrerin der Sekundarstufe 1, BMM-Trainerin, als Moderatorin in der staatlichen Lehrerfortbildung tätig. Themenschwerpunkte Studien- und Berufswahl, Schulmediation, Soziales Lernen und Gesprächsführung.
Barbara Kreuser, Bonn
Physik- und Mathematiklehrerin an einem Gymnasium, BMM-Trainerin, ausgebildete Mediatorin, seit 2001 Einführung des Bensberger Mediations-Modells und Weiterentwicklung der Streitschlichtung an ihrer Schule.

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.