© Guido Erbring, Kölner Philharmonie
© Guido Erbring, Kölner Philharmonie

Das Auge hört mit

Musik zum Hören und Sehen

Manchmal hört man, was man sieht. In unserer Erinnerung sind viele Objekte mit ihrem Klang verknüpft. Darüber hinaus sind Klang- oder Musikinstrumente mit einer besonderen Gestaltung verbunden. Bildende Künstler haben diese dargestellt oder sich immer wieder auf Musik in ihren Werken bezogen. Nicht zuletzt weisen die architektonischen Orte der Musikentstehung — Räume, Türme, Säle — eine das Ohr sowie das Auge erfreuende Gestaltung auf. Denn: Das Auge hört eben mit!

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 139,00 € und umfasst:

  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Café Holtmanns im Museum für Angewandte Kunst. Der Innenhof des Cafés ist einer der schönen Plätze der Stadt;
  • Exklusives Orgelkonzert präsentiert von Christian Collum in der Kirche Mariä Himmelfahrt;
  • Führung durch die Kölner Philharmonie;
  • Exklusive Glockenführung im Kölner Dom;
  • Führungen und Eintritte.

Hinweise

  • Die Erkundung ist als ganztägiger Stadtspaziergang konzipiert.
  • Beim Aufstieg zum Glockentum im Kölner Dom müssen ca. 270 Stufen zu Fuß über Treppen überwunden werden.
Ablauf

Donnerstag, 23. Mai 2019
Treffpunkt vor dem Domforum in Köln (10.15 Uhr).

Engelsmusik und Glockenklang – Dom und Glockenspiel des Rathauses
Das Innere des Domes ist ein gewaltiger Klangraum. Aber neben dem realen Klang und der Musik etwa durch Gesang und Orgel findet sich eine Vielzahl von Darstellungen, die auf Musik Bezug nehmen. Da ist die Schar der musizierenden Engel oder die Darstellung von Musikinstrumenten sowie Peter Heckers Malerei, die das Loblied des Gotteslammes feiert – bei dem auch Kardinal Frings mitspielt. Beglückt dagegen sind die, die im Großstadtgedröhn das Klingen des Glockenspiels vom Rathausturm heraushören.

Größe und Pracht – Philharmonie und Konzert in St. Mariä Himmelfahrt
Von außen ist Kölns Philharmonie kaum wahrnehmbar; hier dominiert das Museum Ludwig. Aber der Saal der Philharmonie unter dem Vorplatz des Museums gehört sicher zu den großartigsten Raumschöpfungen in Köln. In ihm verbinden sich feierliche Größe, Industrieanmutung und behagliche Ausstrahlung. Im Kontrast dazu steht der prachtvolle und reich geschmückte barocke Innenraum von St. Mariä Himmelfahrt, der vom Klang eines Orgelkonzertes des renommierten Organisten Christian Collum erfüllt wird.

Augenmusik und Riesenglocke – Wallraf-Richartz-Museum und Domglockenstube
Das Museum ist voller Musik, auch wenn man sie nur im Inneren hören kann. Da musizieren die Engel und die Chorknaben für Maria und das Kind, da spielen Wein, Weib und Gesang zusammen bei den Niederländern und nicht immer gar so fröhlich lauscht das Bürgertum der musikalischen Darbietung. Einen besonderen Klangort stellt die Glockenstube des Domes mit der gewaltigen Petersglocke und den mittelalterlichen Glocken dar.
Ende der Veranstaltung am Kölner Dom in Köln (ca. 19.30 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.