© Grkauls, gemeinfrei
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Bauen mit Bekenntnis

Der Architekt Gottfried Böhm in Bergisch Gladbach

Als erster Deutscher erhielt Gottfried Böhm die höchste internationale Auszeichnung für Architektur, den Pritzker-Preis. Böhm gilt als einer der einflussreichsten Architekten unserer Zeit. Die Vielfalt seiner architektonischen Gestaltungsmittel ist groß, der rote Faden seiner Handschrift immer erkennbar. An Materialien dominieren Beton, Stahl und Glas. Fast alle seine Bauwerke, ob für private Bauherren, Kirche oder Öffentlichkeit, nehmen höchst sensibel Bezug auf ihre Umgebung und die Tätigkeiten der Menschen, die in ihnen leben oder arbeiten. Gleich vier Bauten entwarf er in der Stadt Bergisch Gladbach und prägte dadurch ihr Stadtbild.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 122,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Köln und Bensberg sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen in der Trattoria Enoteca im Grandhotel Schloss Bensberg;
  • Führungen und Eintritte.
Ablauf

Mittwoch, 14. März 2018
Busreise ab Köln (8.45 Uhr) und Bensberg (9.30 Uhr) nach Bergisch Gladbach.
Die „Bergische Moschee“
Die Herz-Jesu-Kirche in Schildgen (1959-1960) steht an einer entscheidenden Wende im Kirchbauschaffen Böhms. Sie stellt einen Endpunkt in der Entwicklung rechtwinkliger Grundrissgestaltungen dar.
Der Bergische Löwe
Das Bürgerhaus Bergischer Löwe in Bergisch Gladbach ist ein markantes Beispiel für die Freude an der Farbe und am Einsatz von Metall im Schaffen der 1980er Jahre. Offensichtlich geht es Böhm immer um eine abwechslungs­reiche, nie ganz überschaubare und damit der Neugier entgegenkommende Architektur.
Der „Affenfelsen“
Das Rathaus von Bensberg zählt zu den bekanntesten Werken Böhms. Innen zeigt sich, dass hier alles, was der Betrachter an negativen Assoziationen mit dem Bürobau verbindet, gefällig gelöst wird. Gleichzeitig ist es ein Paradebeispiel der schöpferischen Restauration im Werke Böhms.
Bethanien
Das Kinderdorf Bethanien in Refrath ist eines der vielen Siedlungsprojekte Böhms. Gebaut wird nicht hoch, sondern in überschaubarer Geschosszahl. Die einzelnen Wohnhäuser sind locker, aber nach einheitlichem Plan gruppiert.
Rückreise nach Bensberg (ca. 17.45 Uhr) und Köln (ca. 18.30 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.