© gemeinfrei
© gemeinfrei

Auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe

Der Niedergermanische Limes

Der Limes, die Außengrenze des ehemaligen Römischen Reiches, ist das längste Bodendenkmal in Europa. Mit dem Hadrians- und dem Antoninuswall in Großbritannien sowie dem Obergermanisch-Raetischen Limes in Südwest- bzw. Süddeutschland tragen bereits einige Abschnitte seit vielen Jahren den Status eines UNESCO-Welterbes. Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und die Niederlande streben ihn auch für den Niedergermanischen Limes von Rheinbrohl bis zur Nordsee an. Die Bewerbung hat große Aussicht auf Erfolg – im Jahr 2020 könnte es soweit sein.

Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 135,00 € und umfasst:

  • Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück;
  • Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant DEUTZER Brauhaus in Köln-Deutz;  
  • Führungen und Eintritte.

Hinweise
Wir empfehlen festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung.
Eine gewisse Ausdauer ist erforderlich.

Ablauf

Samstag, 31. August 2019
Busreise ab Bensberg (8.00 Uhr und Köln (8.45 Uhr) nach Köln-Ma­rien­burg.

Die Grenze zu Germanien
Der Niedergermanische Limes ist 385 km lang. Hier bildeten nicht Palisade, Graben, Wall oder Mauer, sondern hauptsächlich der Rheinverlauf die vornehmlich „nasse“, aber gleichwohl gesicherte Grenze. Für ihren Schutz sorgten seit dem frühen 1. bis ins 5. Jh. n. Chr. hinein linksrheinisch eine Vielzahl von mit Legionären bzw.
Auxiliarsoldaten besetzte, wie Perlen an einer Schnur aufgereihte und durch die sog. Limesstraße miteinander verbundene Lager, Kleinkastelle und Wachtürme.

Die Lagerkette zwischen Köln und Dormagen
Die zweite Etappe dieser Erkundungsreihe gilt dem Abschnitt zwischen dem Flottenlager der Classis Germanica in Köln-Marienburg und dem Hilfstruppenkastell Durnomagus/Dormagen. In der Spätantike befanden sich hier aber auch die Kastelle Divitia/Köln-Deutz und Burungum/Haus Bürgel, heute im rechtsrheinischen Monheim gelegen, von denen sich z. T. noch bedeutende Reste erhalten haben. Besonders beeindruckend sind die Überreste des Prae­toriums, des Statthalterpalastes und Sitzes des Oberkommandierenden der römischen Truppen am Rhein, unter dem Kölner Rathaus. Köln, die Colonia Claudia Ara Agrippinensium, war damals nicht nur Verwaltungs-, sondern auch der militärische Mittelpunkt der Provinz Niedergermanien (Germania Inferior).

Rückreise nach Köln (ca. 19.15 Uhr) und Bensberg (ca. 20.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.