© Dombauhütte Köln, Matz und Schenk
© Dombauhütte Köln, Matz und Schenk

Auf antikem Grund

Unter Kölner Kirchen

Zahlreiche Kölner Kirchen stehen auf historischem Grund. Dies gilt insbesondere für den Dom, aber ebenso für St. Severin, Groß St. Martin oder St. Maria im Kapitol. Ihre „Unterwelt“ ist von sichtbaren und spannenden Geschichten geprägt. Es lohnt sich, im Rahmen dieser ungewöhnlichen, seltenen Exkursion in sie „abzutauchen“.
Leistungen

Der Preis für die Erkundung beträgt 95,00 € und umfasst:

  • ƒZwei-Gänge-Mittagessen in der Brauerei Zur Malzmühle am Heumarkt;
  • ƒFührungen und Eintritte.

Führung unter dem Kölner Dom
Dr. Georg Hauser, Köln
Leiter der Domgrabung i. R.

Hinweis
Die Erkundung ist als ganztägiger Stadtspaziergang konzipiert. In den Ausgrabungsorten sind nur wenige Sitzmöglichkeiten vorhanden.
Ablauf

Freitag, 13. April 2018
Treffpunkt vor der Kirche St. Severin in Köln (9.00 Uhr).
Spätrömische Totenstadt
St. Severin liegt inmitten eines dicht belegten, bis weit in die Spätantike genutzten römischen Gräberfeldes. Davon zeugt eine Vielzahl von Sarkophagen und Grabbauten unter der heutigen Kirche, die aus letzteren erwachsen ist. Die antike „Keimzelle“ von St. Severin ist zum Teil noch erhalten.
Über dem heidnischen Tempel
An der Stelle von St. Maria im Kapitol stand in römischer Zeit der zentrale Tempel der CCAA – Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Er war den Staatsgöttern Jupiter, Juno und Minerva geweiht. Die Zerstörung dieses Tempels und der Bau einer Kirche auf seinen Fundamenten markierten den endgültigen Sieg des Christentums über die Götter Roms.
Großbau auf der Rheininsel
Groß St. Martin liegt auf der ehemaligen Hafeninsel des römischen Köln, auf der auch etliche Magazingebäude standen. Die mittelalterliche Kirche wurde auf den mächtigen Fundamenten eines dieser Großbauten errichtet.
Der Kölner Dom – ein archäologisches Labyrinth
Die Suche nach den Vorgängerbauten und deren Erforschung hat in den Nachkriegsjahren unter dem heutigen Dom eine einzigartige Ruinenwelt zutage gebracht. Ein Gewirr von Fundamenten, Mauern und Bodenbelägen zeigt die Kirchenentwicklung vom frühen Christentum bis heute.
Ende der Veranstaltung am Kölner Dom (ca. 18.00 Uhr).

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.