© Heribert Bechen, gemeinfrei
© Heribert Bechen, gemeinfrei

Alma Mater Bonn

200 Jahre Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität

Vor 200 Jahren fiel die Entscheidung zur Gründung einer Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zugunsten Bonns. 1818 wurde der Lehrbetrieb in den vormaligen fürstlichen Residenzen und Schlössern aufgenommen. Bis zur Reichsgründung 1871 entstanden entlang der barocken Verbindungsachsen neue Institutsgebäude nach Plänen führender preußischer Baumeister wie Karl Friedrich Schinkel, August Stüler oder Ernst Friedrich Zwirner. Seit jeher weist die Universität Bonn, die sich dem Humboldtschen Ideal bis heute verpflichtet fühlt, nicht zuletzt aufgrund ihrer internationalen Ausrichtung eine hohe Anziehungskraft auf Studierende, Dozenten und Wissenschaftler auf. Die Erweiterung des Campus stand daher seitdem nicht still.

Leistungen

Der Preis für die Kulturgeschichtliche Erkundung beträgt 98,00 € und umfasst: - Busreise ab Bensberg und Köln sowie zurück; - Zwei-Gänge-Mittagessen im Restaurant Tuscolo in Bonn; - Führung durch das Bonner Universitätsmuseum durch den Leiter Dr. Thomas Becker; - Führungen und Eintritte.

Ablauf

Mittwoch, 27. September 2017 8.00 Uhr Abfahrt Thomas-Morus-Akademie Bensberg/Kardinal-Schulte-Haus 8.45 Uhr Abfahrt in Köln, Komödienstraße, Haltestelle für Reisebusse Universitätsmuseum Bonn Als Schaufenster der Wissenschaft dokumentiert das 2013 eröffnete Museum anhand von Originalobjekten aus 200 Jahren Wissenschaft, Forschung, akademischen Traditionen und studentischem Leben die Geschichte der Universität Bonn. Zeugnisse wie ein Rektormantel aus dem vorletzten Jahrhundert, die Entlassungsurkunde von Karl Marx, Portraits von Heinrich Heine und anderer berühmter Absolventen oder ein weltweit einmaliges Heliometer des Astronoms Friedrich Wilhelm August Argelander aus dem 19. Jh. werden hier präsentiert. Entlang der Poppelsdorfer Allee Mit der nach variiertem Plan von K.F. Schinkel erbauten klassizistischen Alten Anatomie von 1821-25 (heute Akademisches Kunstmuseum) und der in enger Zusammenarbeit mit dem Astronomen Argelander 1837-45 entwickelten Alten Sternwarte gilt der Blick den in preußischer Zeit gegründeten Instituten. Goldfuß-Museum Mit der Erweiterung der Universität Bonn und dem Ausbau eines Naturwissenschaftlichen Standortes geht die Gründung des Goldfuß-Museums einher. Zeitgeschichte schreibt das Museum durch seinen original erhaltenen Ausstellungsraum aus dem Jahr 1910. Heute gehört es mit seinen umfangreichen Sammlungen zu den wichtigsten paläontologischen Museen an deutschen Universitäten. Entlang der Nussallee In ebenso engem Austausch mit dem ersten Institutsdirektor entstand das 1864-1867 von Universitätsbaumeister August Dieckhoff geplante Alte Chemische Institut, heute Sitz des Geographischen Instituts der Universität Bonn. In der von Dieckhoff und dessen Nachfolger Jacob Neumann 1868-1872 erbauten Neuen Anatomie wurden Elemente der italienischen Frührenaissance und der französischen Frühgotik vereinigt. Entlang der Endenicher Allee Von schwelgender neobarocker Gestalt ist die heute von den mathematischen Instituten genutzte ehemalige Landwirtschaftskammer Rheinland (1914-16). Die Bauplastiken stammen vom Albermann-Schüler Carl Menser, der auch den Bau des Museums König in Bonn oder das Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg mit Bauschmuck versah. 18.45 Uhr voraussichtliche Ankunft in Köln 19.30 Uhr voraussichtliche Ankunft in Bensberg

Änderungen im Programmverlauf und in der Organisation bleiben vorbehalten.