Diskussionsrunde

Internationale Fachtagung „Wen(n) der Terror trifft…. thematisiert viele Aspekte des allgemeinen Opferschutzes und der Nachsorge nach terroristischen Anschlägen.

Die Thomas Morus Akademie Bensberg, das Landesamt für Notfallseelsorge der evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Uwe Rieske und der BDK, vertreten durch das Bundesvorstandsmitglied für Kriminalprävention und Opferschutz Hermann-Josef Borjans hatten eingeladen zu der internationalen Fachtagung „Wen(n) der Terror trifft… Opferschutz und Nachsorge nach terroristischen Anschlägen“. Am 25. bis 27. Juni 2018 trafen sich etwa 160 Teilnehmer aus Polizei, Justiz, Kirchen, Notfallseelsorge und andere Institutionen und Interessierte aus dem In- und Ausland. Sie erlebten eine sehr anspruchsvolle Tagung und konnten ihre Erfahrungen auch in Arbeitsgruppen und in Diskussionen nach den Vorträgen mit einbringen. Seitens der Thomas Morus Akademie wurde die Veranstaltung von Andreas Würbel begleitet. (R.R. Jaeger, 29.6.18)

Motivation für die Fachtagung und Begrüßung durch die Veranstalter

Impulsrede und Grußwort des Ministers der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen Peter Biesenbach

Erfahrungen des Opferbeauftragten des Berliner Senats Rechtsanwalt Roland Weber

Versorgung der Überlebenden und der Toten nach dem Anschlag vom 22.3.2016 am Flughafen Brüssel verwendeten

Eigene Erfahrungen als Terroropfer motivierten zur europäischen Initiativen zum Opferschutz

Neue Richtlinien für Terrorlagen in Europa – Netzwerk in Sachen Opferschutz in Europa

Krisenkommunikationsmodelle in Terrorlagen in Belgien

Terror ist ein Krisenfall – für alle beteiligten Berufsgruppen

Das Unmögliche möglich machen – Bedeutung der Beschulung von Ersthelfer

Eine Aufgabe der Notfallseelsorge – die Chance zur Bildung einer Schicksalsgemeinschaft

Einsatzkräftenachsorge nach dem Anschlag in Manchester

Forschungsperspektiven zu Präventionsprogrammen und psychischen Erkrankungen von Terroristen und Terrorverdächtigen

Schlussdiskussion

 

Zuhörer 3  Hermann Josef Borjans bei seinem Grußwort Abschlussdiskussion "Wen(n) der Terror trifft"

© Rolf Rainer Jaeger